Man kann aber ein Hypothesentest ohne Signifikanzniveau durchrechnen.
Man stellt also - wie gewohnt - die Gegenhypothese auf: \(p > 0,03\).
Dabei ist p die Wahrscheinlichkeit einer Nebenwirkung
Dann rechnet unter der Annahme der Gegenhypothese die maximale Wahrscheinlichkeit aus, dass bei 5 (oder weniger) von 100 Patienten die Nebenwirkung auftritt.
Sei also X die Anzahl der Patienten, bei der eine Nebenwirkung auftritt. Zu berechnen ist also \(\displaystyle P(X \le 5)\).
Intuitiv ist klar, dass diese Wahrscheinlichkeit umso größer ist, je kleiner p ist.
Also nehme ich das - unter der Gegenhypothese - minimale mögliche p: \(p=0,03\). Es ist, wie man mut einem GTR leicht berechnet,
\(\displaystyle P(X \le 5) = 0,9192\).
Das bestmögliche Signifikanzniveau ist also 91,92%, was natürlich miserabel ist.
Man kann also nicht davon ausgeben, dass die Veränderung die Zielstellung erreicht hat.
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