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Grundlage ist folgende Aufgabe: 2 Kisten, die eine enthält Schrauben der Maschine 1, die andere von Maschine 2. Maschine 1 produziert mit WK 0,03 defekte Schrauben, Maschine 2 mit - ich greife hoch - 15 %. n = 200. H0: p = 0,03 und H1 p = 0,15. Berechne den Ablehungsbereich mit IWK 5 %.

Die Aufgabe kann man ja gut rechnen, findet einen Ablehnungsbereich (ohne Beachtung der anderen WK!) und einen Fehler 2. Art (mit Beachtung der anderen WK). Aber meine Frage:

Wenn man konkret vor dieser Situation stände mit den beiden WK, würde man dann nicht die Kiste wählen, für unter der Bedingung p = 3 % oder aber p = 15 % das Stichprobenereignis wahrscheinlicher wäre? Mit anderen Worten: Ist ein Hypothesentest bei 2 konkreten Alternativen überhaupt sinnvoll oder ist er nur ein didaktisches Mittel? Ich frage, weil ich befürchte, ich habe da etwas übersehen. Liebe Grüße aus Bonn, Schorsch

 

 

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Ich glaube die Frage hat hier eine andere Intention.

Natürlich willst du die Kiste haben, wo die Wahrscheinlichkeit fehlerhaft produzierter Schrauben geringer ist. Jedoch ist bei solchen Alternativtests meistens nicht bekannt, ob es sich nun um eine Kiste mit guter oder schlechterer Qualität handelt.

Deshalb formuliert man die 2 Hypothesen und versucht anhand einer Stichprobe (z.B. entnommene Schrauben) zu entscheiden, um welche Qualität es sich bei der entsprechenden Kiste handelt.

Also in deinem Szenario. Du hast 2 Kisten, weißt aber nicht genau in welcher welche Qualität enthalten ist. Demnach entnimmst du deine Stichprobe von 200 Schrauben und schaust dann, wann die Nullhypothese angenommen werden sollte und wann sie abzulehnen ist.

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Danke für Deine Einschätzung.
  ─   schorsch 05.05.2020 um 18:20

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