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Hier mal ein Bild zur Problematik:

Die gesuchte Ebene hat keinen Schnittpunkt mit der \(x_3\)-Achse, bedeutet sie muss parallel dazu verlaufen, weil sie sonst irgendwann die \(x_3\)-Achse mindestens einmal schneiden würde. Die Überlegung ist jetzt wie folgt, du suchst einen Vektor der parallel zur \(x_3\)-Achse verläuft. 

Für gewöhnlich nimmt man das Kreuzprodukt von den beiden Richtungsvektoren einer Ebene um den Normalenvektor zu bestimmen, welcher auf beiden senkrecht steht. Diese Überlegung übertragen wir auf unsere Skizze. Offensichtlich liegen Stützvektor S und Richtungsvektor R beide in der \(x_1-x_2\)-Ebene. Nimmt man also das Kreuzprodukt von S und R erhält man einen Vektor \(\vec{n}\), der auf S und R senkrecht steht und parallel zur \(x_3\)-Achse verläuft. Der Punkt \(P_3\) ergibt sich nun aus Vektoraddition von S und \(\vec{n}\), also \(P_3 =\vec{S}+\vec{n}\).

Soweit klar der Gedankengang?

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Es verwirrt vllt zunächst aber man rechnet also
\(\vec{n} =\vec{S} \times \vec{R} =\begin{pmatrix} 6\\3\\0\end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} -2\\1\\0\end{pmatrix} =...\)
und dann erhält man den dritten Punkt \(P_3\) wie eben beschrieben.
  ─   maqu 19.12.2020 um 11:22

Ich sehe gerade es geht noch einfacher .... die Ebene wird ja mit dem Stützvektor \(\vec{S}\) erreicht und durch die Richtungsvektoren \(\vec{R}\) und \(\vec{n}\) aufgespannt. Also ergibt sich für die Ebenengleichung einfach :
\(E: \vec{x} =\begin{pmatrix} 6\\3\\0 \end{pmatrix} +t\cdot \begin{pmatrix} -2\\1\\0\end{pmatrix} + s\cdot \vec{n}\)
Da brauchst also eigentlich nur den Vektor \(\vec{n}=\vec{S} \times \vec{R}\) bestimmen. Naja manchmal macht man es Sicht unnötig kompliziert :D. (Entschuldige für die Sauklaue in der Skizze mit dem R)
  ─   maqu 19.12.2020 um 11:29

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Ich glaube deine Schwierigkeit besteht darin überhaupt erst einmal eine Ebenegleichung aufzustellen oder?

Man kann die Gleichung aus drei Punkten Aufstellen. Da die gegeben Gerade ja offensichtlich auf der Ebene liegt, kann du dir schon mal zwei Punkte wählen, die auch auf der Gerade liegen.

Der erstes Punkt vielleicht der Stützvektor \(P_1=\begin{pmatrix} 6\\3\\0\end{pmatrix}\). Für den zweiten Punkt kannst du irgendein Wert für \(t\) einsetzen, z.B. \(t=1\). Dann erhälst du 

\(P_2 =\begin{pmatrix} 6\\3\\0\end{pmatrix} +\begin{pmatrix}-2\\1\\0 \end{pmatrix}=\begin{pmatrix} 4\\4\\0\end{pmatrix}\)

Als dritten Punkt musst du nun einen Punkt wählen, welcher nicht auf der Geraden liegt.

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Achso verlesen hat mit der \(x_3\)-Achse keinen gemeinsamen Punkt.   ─   maqu 19.12.2020 um 11:04

Achtung! Wie der Verfasser bereits geschrieben hat, ist dies eine falsche Lösung!   ─   anonym0165f 19.12.2020 um 11:06

Ja hab mich verlesen, aber die ersten beiden Punkte kannst du so schon mal bestimmen. Für den dritten Punkte mach ich mal kurz eine Skizze ...   ─   maqu 19.12.2020 um 11:10

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