Lagrange-Verfahren (mehrdim. Analysis)

Erste Frage Aufrufe: 997     Aktiv: 14.06.2020 um 18:13

0

Warum muss ich, nachdem ich die Extremstellen mittels Langrange-Verfahren bestimmt habe (Extremwertaufgabe mit Nebenbedingung), die Hessematrix nicht mehr auf Definitheit prüfen, sondern kann die Stellen durch einfaches Einsetzen in die Hauptfunktion als globale Maxima und Minima identifizieren?

gefragt

 
Kommentar schreiben
1 Antwort
0

Weil die Hesse-Matrix da gar nicht hilft, denn es geht hier ja um Extrema unter NB, nicht einfach um Extrema.

Oft weiß man aus anderen Gründen, dass es Extrema unter der NB gibt. Mit der Lagr-Funktion identifiziert man dann die Kandidaten. Wenn man z.B. vorher weiß, dass es zwei Extrema gibt, und findet zwei Kandidaten, dann müssen die Kandidaten auch wirklich Extrema sein. Durch Einsetzen schaut man dann, welche Art von Extremum vorliegt.

Oft benutzt, wenn die NB \(g(x)=0\) lautet:

Wenn die Nullstellenmenge von \(g\) beschränkt ist, und \(f\) stetig, dann hat \(f\) unter der NB \(g(x)=0\) ein glob. Max. und ein glob. Min.

Diese Antwort melden
geantwortet

Lehrer/Professor, Punkte: 40.29K

 

Leider scheint diese Antwort Unstimmigkeiten zu enthalten und muss korrigiert werden. Mikn wurde bereits informiert.