Gemeinsames Konto - Schulden berechnen

Erste Frage Aufrufe: 87     Aktiv: 12.09.2021 um 13:15

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hey, ich beschreibe mal den Aufbau, welche an sich nicht kompliziert ist: 1 Konto, von welchem für Person A und Person B Sachen gekauft werden. 1 Schuldenliste: Hier wird notiert, wieviel Geld Person B Person A schuldet Beispiel: In der Schuldenliste steht z.B. Person B schuldet Person A aktuell 1000€. Jetzt zahlt Person A auf das Konto 500€ ein. In der Schuldenliste steht nun: Person B schuldet Person A aktuell 1500€ Jetzt kauft Person A etwas für 150€ und Person B etwas für 100€ - bezahlt wird stets vom gemeinsmen Konto. Wie muss das nun in die Schuldenliste eingetragen werden?
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Die Frage, die sich hier stellt ist, warum Person B Schulden angelastet werden, wenn Person A etwas auf das gemeinsame Konto einzahlt.   ─   cauchy 09.09.2021 um 21:26

Irgendwie ist der Aufbau nicht vollständig beschrieben, weil der Zweck der ganzen Aktion nicht klar ist.

Beispiel:
A zahlt 1000 Euro ein und B zahlt 1000 Euro ein. Kontostand: 2000 Euro.
A zahlt 500 Euro ein - damit es "gerecht" ist, müsste B auch 500 Euro einzahlen. Damit schuldet B das Geld aber dem Konto und nicht A.
Wenn B jetzt etwas ausgibt, dann könnte das von den vorher eingezahlten 1000 Euro genommen werden. Damit würden sich die Schulden von 500 Euro aber nicht verändern, weil es vom Geld genommen wurde, was B eingezahlt hat.
Und wenn A etwas für 150 Euro kauft, z.B. einen gediegenen, goldenen Notizblock, auf dem die Schuldenliste geführt wird: Diese Ausgabe dient beiden... was soll dann mit den Schulden passieren? Es steht ja nicht da, für wen das Geld ausgegeben wird...
(und nur dann ergibt ein gemeinsames Konto überhaupt Sinn...)
  ─   joergwausw 09.09.2021 um 23:12

Danke! Wenn eine Ausgabe beiden dient, dann würde der Wert der Ausgabe geteilt, z.B. 50/50. Also beim goldenem Notizblock: 75€ für jeden.   ─   o0julia0o 12.09.2021 um 11:38
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1 Antwort
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So wie ich deinen Ansatz verstehe erhöhen Einzahlungen von A die Schulden von B. Würde B etwas einzahlen, würden seine Schulden weniger. Wenn A jetzt etwas ausgibt, ist das doch eine negative Einzahlung, dann würden sich die Schulden von B verringern. Wenn B Geld ausgibt, ändert das nichts an der Schuldenliste.
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Ja, Einzahlungen von A erhöhen die Schulden von B. A zahlt 1000€ ein, in die Schuldenliste wird nun eingetragen: B = 1000€ Schulden, bzw. wenn vorher schon 5€ Schulden drinstanden sind es nun 1005€ Schulden.

Wenn B etwas einzahlt, dann werden die Schulden niedriger. Also B zahlt 200€ ein, dann sind es in der Schuldenliste noch: 1005€-200€=805€ Schulden.

Wenn B geld ausgibt, änder das nichts an der Schuldenliste, denn die Einzahlung von A wurde ja bereits als Schulden eingetragen in der Schuldenliste.
Jedoch wenn A nun Geld ausgibt, z.B. 100€, wie würde das dann einzutragen sein in der Schuldenliste?
  ─   o0julia0o 12.09.2021 um 11:41

s.o. Wenn A etwas ausgibt, dann ist das eine negative Einzahlung, dann verringern sich die Schulden von B. Also wenn A 100€ ausgibt, dann hat B nur noch 705€ Schulden in deinem Bsp.   ─   lernspass 12.09.2021 um 11:47

Noch ein Beispiel: auf der Schuldenliste stehen 1500 Euro. Dann zahlt B 2000 Euro ein. Dann stehen auf der Schuldenliste anschließend -500 Euro... Wenn B dann etwas aus gibt, z.B. 150 Euro, dann werden die auch addiert, d.h. es sind nur noch -350 Euro.

übersichtlich ist das alles glaube ich nicht wirklich... warum macht man nicht einfach nur eine Schuldenliste, wenn B sowieso immer die verschuldete Person ist:
- wenn B etwas ausgibt, steigen die Schulden
- wenn B etwas einzahlt, sinken die Schulden.
Dann ist völlig egal, was A macht... Und wenn B mehr eingezahlt hat als ausgegeben, dann wird aus der Schuldenliste eine Guthabenliste.
So erspart man sich die Gehirnakrobatik, was auf der Schuldenliste passiert, wenn A etwas einzahlt (das kann B ja eigentlich auch völlig egal sein...).
Sollte es wichtig sein, wie viel Geld auf dem Konto wem gehört, dann kann man das in diesem Fall einfach ausrechnen: Die Schulden/Guthaben-Liste wird von B auf Null gesetzt (bei Guthaben: abheben, sonst: einzahlen) - und der dann auf dem Konto vorliegende Betrag gehört komplett A.

im Prinzip ist das so, als wenn angenommen wird, dass A Inhaber (m/f/d) des Kontos ist...
  ─   joergwausw 12.09.2021 um 13:12

Mir erinnert das Ganze hier an Buchhaltung. Da braucht man teilweise Gehirnakrobatik um die ganzen Konten richtig zu buchen.   ─   lernspass 12.09.2021 um 13:15

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