Hallo,
schreiben wir uns doch erst einmal die Volumen-Formel der Start-Kugel auf: \(V_{\text{start}}=\frac{4}{3}\pi r^3\). Dabei ist \(r\) unser Startradius. Führen wir nun eine 20% Vergrößerung des Radius durch, so erhalten wir: \(r_{\text{vergrößert}} = 1,2\cdot r\). Diesen setzen wir jetzt einfach in die Formel fürs Volumen der Kugel:
\(V_{\text{vergrößert}}=\frac{4}{3}\pi\cdot r_{\text{vergrößert}}^3 = \frac{4}{3}\pi \cdot (1,2r)^3 = \frac{4}{3}\pi \cdot 1,728\cdot r^3=1,728\cdot\frac{4}{3}\pi\cdot r^3=1,728\cdot V_{\text{start}}\). Das heißt, bei einer 20%-igen Vergrößerung des Radius entsteht 72,8% mehr Volumen als zuvor.
Verkleinern wir \(r\) jetzt um ein Drittel so ergibt sich der neue Radiud \(r_{\text{verkleinert}}=r-\frac{1}{3}r = (1-\frac{1}{3})r=\frac{2}{3}r\). Dieser neue Radius kommt jetzt in die Formel fürs Volumen:
\(V_{r\text{ Drittel kleiner}}=\frac{4}{3}\pi\cdot (\frac{2}{3}r)^3=\frac{4}{3}\pi\cdot \left(\frac{2}{3}^3\right)r^3=0,296\cdot\frac{4}{3}\pi \cdot r^3=0,296\cdot V_{\text{start}}\). Das Volumen nach Verkleinerung ist also bei 29,6% des Startvolumens.
Jetzt hast Du gesehen, wie da so die Herangehensweise ist und ich denke, das mit der Oberfläche bekommst Du jetzt auch hin. Machs einfach genauso wie ich, nur mit der Formel für die Oberfläche. Wenn noch was ist, einfach melden
Viele Grüße,
MoNil