0

Gegeben eine kontinuierliche, normalverteilte Zufallsvariable X mit dem Erwartungswert \(E(X) = \mu = 2\) und der Standardabweichung \(\sigma = 2\). X kann in diesem Fall durch die allgemeine Normalverteilung \(f(x) = \frac{1}{\sigma \sqrt{2\pi} } e^{-\frac{1}{2}\left(\frac{x-\mu}{\sigma}\right)^2} = \frac{1}{2 \sqrt{2\pi} } e^{-\frac{1}{2}\left(\frac{x-2}{2}\right)^2} \) beschrieben werden.

Nun wird X standardisiert: \(Y = \frac{x-\mu}{\sigma}\). Y ist somit ebenfalls normalverteilt und hat einen Erwartungswert von 0 und eine Standardabweichung von 1. Dementsprechend wird die Verteilung von Y durch die Standardnormalverteilung \(\varphi(y) = \frac 1{\sqrt{2\pi}}e^{- \frac 12 y^2}\) repräsentiert.

Müssten nach folgender Formel

\(f(x \mid \mu, \sigma^2) =\frac 1 \sigma \varphi\left(\frac{x-\mu} \sigma \right) =\frac 1 \sigma \varphi(y)\)

die obere und die untere Verteilung nicht den gleichen Mittelwert haben? Weshalb haben \(f(x)\) und \(\varphi(y)\) unterschiedliche Mittelwerte?

gefragt

Student, Punkte: 0

 
Kommentar schreiben
2 Antworten
2

Hat mit der Linearität des Erwartungswertes zu tun. Um die Verschiebung des Mittelwertes zu verstehen, empfehle ich dir, mit den Formeln in Geogebra zu spielen. Verändere Sigma, mü und andere Elemente der Formel und beobachte graphisch was passiert 

Diese Antwort melden
geantwortet

Tutor, Bildungspsychologe, Student, Punkte: 70

 

Vielen Dank für den Verweis auf Geogebra, das schaut sehr nützlich aus!   ─   zwithouta 16.12.2019 um 15:20

Kommentar schreiben