Frage zu Lösungsansatz bei Bestimmung von Extrempunkten

Erste Frage Aufrufe: 525     Aktiv: 24.05.2021 um 17:47

0
Ich habe heute im STARK Buch Mathe Bayern eine Lösung zu einer e-Funktion gesehen: 
Aufgabe war es, die Extremwerte zu berechnen.

T(t) = \(10*(t*e^{1-0,25*t}+1,8)\)

Ableitung ist:
T'(t) = \(10*e^{1-0,25*t}*(1-0,25*t)\)
T'(t) = 0 ->  t = 4

Jetzt hätte ich die zweite Ableitung gebildet und überprüft, ob t = 4 ein HOP oder TIP ist. 
Die Lösung hat aber folgendes Vorgehen:

Wegen:  \( 10*e^{1-0,25*t} >0\) gilt T'(t) > 0 <=> t <4; T'(t) < 0 <=> t > 4

Ich verstehe diesen Ansatz noch nicht ganz. Ist es so, dass wenn e > 0 und ein Multiplikator ist, dass automatisch der Punkt ein TIP sein muss?
Vlt. könnte mir jemand den Ansatz kurz erklären. Vielen Dank :D
Diese Frage melden
gefragt

Punkte: 12

 
Kommentar schreiben
1 Antwort
1
Man betrachtet hier die Vorzeichen von f', das ist bequem, weil f' faktorisiert ist. Da der erste Faktor >0 ist, muss man nur den zweiten, also 1-t/4 betrachten, was relativ einfach ist. Damit hat man die Monotonie: links von 4 mon. steigend, rechts von 4 mon. fallend, also muss dort ein lok. Maximum vorliegen.
Das ist übrigens ein sehr empfehlenswerter Weg, Extrema zu klären, denn faktorisieren muss man f' sowieso meist, und dieser Weg kommt ohne f'' aus. Das Berechnen von f'' ist fehlerträchtig, wenn man sich da verrechnet, versaut man sich die ganze Extremwertbetrachtung u.U. gleich mit.
Diese Antwort melden
geantwortet

Lehrer/Professor, Punkte: 40.29K

 

Leider scheint diese Antwort Unstimmigkeiten zu enthalten und muss korrigiert werden. Mikn wurde bereits informiert.