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Hallo zusammen! 

ich versuche mithilfe des haar Wavelet Verfahrens die Laplace Gleichung u_xx+u_yy=0 zu lösen. 

Nach dem ich alle Umformungen gemacht habe, erhalte ich (u(x,y)=) a^T(y)M = a''^T(y). 

Das Verfahren wird von CHEN und HSIAO in 1997 ''Haar Wxevelt method for solving lumped and distributed parameter systems'' beschreiben. Die Idee ist, dass man eine Ableitung in die Haar Basis umformt, dann integriert und erhält die Gleichung in Form einer gewöhnlichen DGL. Und die Lösung dieser DGL sind die Koeffizienten der Lösung. 

In der Skizze sind die Randwerte zu sehen. Mithilfe einer Randbedingung u(x,1)=sin(pi *x) sind die Koeffizienten der a(y) ( der Koeffzienten) in y=1 festgelegt: a(1)=sin(pi*x). Wobei mit x sind hier die Kollokationspunkte gemeient 1/8,3/8, 5/8, 7/8. 

Mein Professor meinte, dass ich rückwarts von 1 in den Punkten (auf dem Gitter sozusagen) die Lösung bestimmen muss. Also zuerst in (7/8, 7/8) , dann (5/8,5/8) usw..

Aber ich habe keine Ahnung wie. Hat jemand einen Tipp fur mich? 

Danke im Voraus! 

 

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Leider verstehe ich Deine DGL
(u(x,y)=) a^T(y)M = a''^T(y)
nicht.

Das erste "=" ist deplaziert in einer Klammer.

Und ich weiß nicht, was "M" ist. Eine 4x4-Matrix, die von x anhängt? Bekannt? Unbekannt?

Wenn ich mir aus obiger Gl. den Teil "(u(x,y)=)" wegdenke, komme ich zu einem System gewöhnlicher DLG mit zweiter Ordnung, mit a als unbekannte Funktion. Dann fehlt mir aber a(0) als zweiten Randwert. Ohne diesen lässt sich das System nicht eindeutig lösen. Gilt a(0)=0?
  ─   m.simon.539 03.07.2026 um 23:09

Hi! danke für die Rückmeldung.
Wir betrachten ja eigentlich die Lapalce Gleichung mit folgenden Randwerten u(0,y)=u(1,y)=u(x,0)=0 und u(x,1)=sin(pi*x).
Wir formen die Laplace Gleichugn so um dass man am Ende die Gleichung a^T(y)M = a''^T(y) erhält. Die Matrix M ist bekannt, der Größe 4x4.
der vektor a^T(y) soll die koeffizienten der Lösung der Laplace Gleichung enthalten.
Deswegen nimmt man sich ein Randzwert der Laplace Gleichung und nimmt ihn für diese gewöhnliche dgl.
Es macht kein sinn u(0,y)=u(1,y)=u(x,0)=0 zu wählen, weil man nur die triviale lösung erhalten wird.
Daher belibt nur u(x,1)=sin(pi*x) - und in der skizze habe ich das skizziert - da wird es ersichtlich, dass die Koeffizienten an der Stelle y=1 dann auch sin(pi*x) ergeben sollen.
a(0) =0 weil das die untere grenze u(x,0)=0 ist.
  ─   puhalex 07.07.2026 um 10:54
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Jetzt habe ich diese Aufgabe mal einfach nach meinen Gusto, also ohne diese Wavelets und Kollokationspunkte, gelöst.

Die Lösung ist recht einfach.

Anzatz: \(u(x,y) = a(y) \sin(\pi x)\), wobei \(a:[0,1] \rightarrow \mathbb{R}\) gesuchte Funktion (Produktansatz).

Dann ist \(\Delta u(x,y) = a''(y)\sin(\pi x) - \pi^2 a(y) \sin(\pi x)\).
Daraus folgt \(a''(y)  = \pi^2 a(y)\)
Ansatz zum Lösen dieser DGL: \( a(y) = e^{\lambda y} \) mit \(\lambda \in \mathbb{R}\) gesucht.
Einsetzen in die DLG liefert \(\lambda = \pm \pi\).
a ergibt sich als eine Linearkombination aus diesen beiden \(\lambda\)-s: \( a(y) = \alpha e^{\pi y} +  \beta e^{-\pi y}\) mit \(\alpha,\beta \in \mathbb{R}\) konstant und gesucht.
Die Randbedingungen für y=0 und y=1 liefern \(\alpha+\beta=0\) bzw. \(\alpha e^\pi+\beta e^{-\pi}=0\).
Dieses Gleichungssystem liefert konkrete Werte für \(\alpha\) und \(\beta\). Daraus erhält man a und schließlich u.

Also lässt sich diese Gleichung straight forward ohne "schweres Geschütz" lösen - die Wavelets sind hier m.E. untauglich und nur Ballast - so als wollte man Kartoffeln mit einem Presslufthammer schälen.
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Die gewöhnliche Gleichung mit den Eigenvektoren zu lösen, war auch mein erster Ansatz. Allerding meinte mein proffesor das es hier nicht klappen wird. Auch meinn Versuch ist gescheitert, weil die matrix M es schwer macht.
Die Gleichung die Sie oben lösen, ist nicht diejenige die ich lösen soll, sie ist auch einfach, weil nicht mehrdimensional.
meine Gleichung a^T(y)M = a''^T(y) hat diesen Vektor a (was ich suche) und die Matrix M 4x4.
  ─   puhalex 07.07.2026 um 10:57

Ich stelle die Frage gleich noch mal mit mehr Kontext .   ─   puhalex 07.07.2026 um 10:59

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