Die empirische Varianz soll darüber Auskunft geben, wie stark die Messwerte vom Mittelwert abweichen. Sie wird berechnet durch
\(s_e^2=\frac1n\sum_{i=1}^n(\bar x-x_i)^2.\)
Dabei ist \(s_e^2\) die empirische Varianz, (lass dich dabei nicht vom Quadrat verwirren, das hat mathematische Gründe), \(\bar x\) der Durchschnittswert deiner Größen und \(\{x_i\}_{i\leq n}\) die Messdaten. Durch das quadrieren verhinderst du, dass sich positive und negative Abweichungen gegenseitig aufheben; außerdem fallen so starke Ausreißer mehr ins Gewicht. (Das ist manchmal unerwünscht, dann ersetzt man das Quadrat i.d.R. mit einem Betrag oder einer anderen Abstandfunktion.) Manchmal teilt man auch durch \(n-1\) (die Anzahl der Freiheitsgrade) statt durch die Anzahl der Daten \(n\). Es gibt also mehrere Varianten, die, die oben steht, ist aber die häufigste.
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