Vorschläge/Verbesserung zur nutzerbasierten Moderation

Aufrufe: 502     Aktiv: 07.08.2021 um 02:13

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Hi .. dies ist eigtl keine Frage sondern sind eher ein paar Verbesserungsvorschläge wie das Forum (insbesondere für Helfende) attraktiver gestaltet werden könnte. Ich habe das bewusst nicht via Feedback eingeschickt weil ich denke, dass es gut wäre, wenn das offen angestoßen wird, so hat jeder die Möglichkeit, ggf zu widersprechen oder seine Meinung einzubringen.

Die folgenden Vorschläge sind weitestgehend motiviert durch das StackExchange Netzwerk (Stack.Overflow etc). 

  • Moderation durch User:
  • Nutzer mit vielen Punkten könnten ggf. die Möglichkeit erhalten, nach und nach (mit steigender Anzahl an Punkten) diverse Moderations- oder Editierungsmöglichkeiten zu erhalten. Dies könnte z.B. sein, dass Nutzer mit mehr als X Punkten die Möglichkeit haben, Fragen zu editieren, um bspw. mathematische Symbole in LaTeX darzustellen (das machen sehr viele Fragende nicht) oder um ggf. einfach die äußere Form der Frage ansprechender zu machen.

  • Stärkerer Einfluss von Votes (sowohl Up- und Downvotes als auch "Frage melden")
  • Downvotes sollten Fragen nach unten rutschen lassen (wie auf Reddit). Aktuell ist es so, dass Fragen ausschließlich nach dem Zeitpunkt der letzten Aktion (Kommentar, Antwort) sortiert werden. Dies hat den Nachteil, dass schlechte Fragen ganz oben bleiben (falls dort jemand Kommentiert) und gute Fragen ggf. nach unten rutschen. 

  • Bei mehr als X Meldungen ("Frage melden") sollte eine Frage gesperrt werden, bis der Fragesteller die Frage verbessert oder formatiert. Manche Fragen sind einfach kaum noch zu retten und es gab einige Fälle, in denen Helfer trotz mehrfacher Rückfragen im Kommentarbereich keinerlei angemessene Reaktion des Fragestellers erhalten haben. Wenn dann solche Fragen (siehe vorigen Punkt) auch noch ganz oben angezeigt werden, ist das m.E. unfair gegenüber Usern, die sich bei ihrer Frage viel Mühe gegeben haben.
  • Schlechte Fragen durch Hilfesuchende:
  • Einige (nicht wenige) Fragen von Hilfesuchenden sind von extrem schlechter Qualität. Damit meine ich unter Anderem Fragetitel wie

    "Suche Hilfe dringend!!!"
    "Klausur dringend Hilfe!!!"
    "wer kann sowas lösen"
    "wie geht das"

    Es macht wenig Spaß solche Fragen anzuklicken oder zu beantworten (erwartungsgemäß ist der Inhalt der Frage genauso mangelhaft) und hat einfach schlechten Einfluss auf die Qualität dieser Seite. Solche Fragen sollte man ebenfalls entweder a) melden, b) editieren dürfen oder c) downvoten. 

    Folgende Fragetitel wären m.E. gute Titel:
    "Warum ist die Funktion "$f(x) = x^2 + e^x$ stetig?"
    "Wie beweise ich dass $V$ ein Vektorraum ist"
    "Kann mir jemand den euklidischen Algorithmus erklären?"
    "Was genau bedeutet Kompaktheit?"

  • Duplikate melden und schließen. Manche Leute stellen dieselbe Frage mehrfach (warum auch immer). Solche Fragen sollte man als Duplikat melden und schließen können. Es gab schon Fälle, wo dieselbe Frage vom selben Nutzer mehrfach gestellt wurde, obwohl bereits sehr gute und ausführliche Antworten existierten. Das ist den Helfern gegenüber eine Zumutung.

Dies sind nur wenige der Dinge, die beispielsweise auf Stack.Overflow selbstverständlich sind. Dort ist die Moderation (durch die Community) zwar extrem rigoros, allerdings ist auch die Qualität der Fragen und Antworten extrem hoch. Schlechte Fragen verschwinden innerhalb weniger Sekunden. Dies macht es insbesondere für qualifizierte Helfer deutlich attraktiver, sich zu beteiligen.

Wie gesagt, stelle ich dies bewusst als Frage, damit die Möglichkeit zur Diskussion/Feedback/Widerspruch besteht. Ich kann gerne weitere Vorschläge aus etwaigen Kommentaren hier einfügen (im Sinne der Übersichtlichkeit).

LG

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gefragt

Student, Punkte: 385

 

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Man muss hier aber auch sagen, dass aufgrund der Community-Größe die Moderatoren sehr schnell reagieren, sodass ich nicht denke, dass Helfer selber Mlderationsrechte bekommen sollten. Die Idee, dass Helfer die Frage in LaTex darstellen, finde ich jedoch gut. Ansonsten stimme ich dir in deinen Punkten grundsätzlich zu. Einige der Probleme würden sich aber auch mit einem separaten Helferchat (soweit ich weiß bereits in Entwicklung) pro Frage lösen lassen.   ─   mathejean 01.08.2021 um 12:00

Ich meine garnicht, dass Helfer unbedingt Moderatorenrechte bekommen sollten, sondern eher Editierungsmöglichkeiten. Ich wollte damit auch nicht unterstellen, dass die Moderatoren nicht schnell reagieren würden oder ähnliches. Das ist eher so ein Feature aus M.SE, dass dort halt häufig die Helfer die Fragen so formatieren, dass die äußere Form ansprechender ist. Das sind auch eher Aufgaben, um die sich ein Mod nicht notwendigerweise kümmern muss.   ─   zest 01.08.2021 um 12:05

Was ich noch gut fände, wäre eine Option, mit der man auswählen kann, ob ein Thread bei einem Kommentar wieder ganz oben landen soll oder nicht. Sonst hat man den Nachteil, dass Kommentare wie "Danke, für die ausführliche Antwort, ich habe es jetzt verstanden" eine eigentlich geklärte Frage wieder ganz oben erscheinen lässt. Was dann dafür sorgt, dass sich potenzielle Helfer erstmal mit der Frage beschäftigen, obwohl sie längst geklärt ist.
Das ist auch unfair gegenüber denen, deren Frage noch nicht geklärt ist.

Durch das Forum habe ich sogar LaTex erlernt. Muss aber sagen, dass die Erklärung dazu hier meiner Meinung nach ziemlich reudig ist. Wichtige Symbole werden auch nicht erklärt. Ich schau sie immer auf Wikipedia nach. Aber es wundert mich nicht, dass gerade Schüler das nicht hinbekommen.
  ─   h1tm4n 01.08.2021 um 12:15

Das Umschreiben in LaTex geschieht hier häufig auch in Kommentaren oder Antworten. Problem dabei ist, dass häufig auf die korrekte Klammersetzung "verzichtet" wurde und man sowieso auf Rückmeldung angewiesen ist. Überschriften anzupassen ist oft sicherlich sinnvoll (wenn auch nicht im Sinne des Fragers, der in 1h seine Hausaufgaben vorstellen muss)   ─   monimust 01.08.2021 um 12:18

Danke fürs bisherige Feedback. @h1tm4n für LaTeX kann ich dir folgende Wiki-Seite empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:TeX.   ─   zest 01.08.2021 um 12:27

Hallo,

erstmal vielen Dank für das Feedback :)
Wenn eine Frage 3x gemeldet wird, dann wird sie schon rausgenommen.
Ein Helferchat und ein "Meta Forum" steht auch ganz oben auf der to do Liste.

Das User bei genügend Punkten gewisse Rechte erhalten sollten finde ich eine gute Idee. Auch das Downvotes einen Einfluss auf die Sortierung haben.

Wir hatten auch mal überlegt, das Meldesystem zu überarbeiten. Das die User besser informiert werden über die Gründe der Meldungen. Das könnte man dann damit kombinieren, dass die Fragen etwas nach unten rutschen, bis die User auf die Meldung reagiert haben. Dort könnte dann auch ein Punkt sein, die Frage + Titel zu verbessern.
Das Problem was wir bis jetzt darin sahen, ist das Meldungen eher bei sehr groben Verstößen getätigt werden. Ist die Frage ob dass dann gut angenommen wird.
Wie seht ihr das?
  ─   christian_strack 02.08.2021 um 10:04

ausprobieren und ggf. anpassen, ich denke es pendelt sich ein, wenn man sieht, dass andere es auch so sehen (erkennt man ja hier), vll. vorher die genaue Umsetzung zur Diskussion stellen (im bis dahin vorhandenen chat)   ─   monimust 02.08.2021 um 10:55

Hi Christian, ich denke dass auf jeden Fall die aktiven User (also die Helfer) bisschen in der Pflicht sind, auch wirklich schlechte Fragen (siehe oben) entsprechend zu markieren bzw. zu melden. Auch das Upvoten/Downvoten wird, so mein Eindruck, kaum bis wenig genutzt, was bisschen schade ist. Ich vote gute Fragen sehr gerne hoch um dem Hilfesuchenden zu signalisieren, dass ich seine Mühe zu schätzen weiß oder einfach die Frage interessant finde. Aber natürlich ist das jedem selbst überlassen und das ist selbstverständlich zu respektieren.

Dass bei 3 Meldungen ein Post verschwindet ist super, ich glaube dann ist nur eben wichtig, dass auch wirklich schlechte Beiträge konsequenter gemeldet werden.

Bzgl. der Meldungen könnte man es bspw so machen, dass der Beitrag mit einer "Text-Box" oder so ähnlich verdeckt wird, die in etwa lautet

"Dieser Beitrag enthält zu wenige Informationen / gravierende Fehler - bitte überarbeite deine Frage. Bis dahin sind Antwortmöglichkeiten deaktiviert"

oder so. Das würde dem Nutzer, wenn er wirklich an einer Antwort und Kommentaren interessiert sein sollte, die Möglichkeit geben seinen Beitrag zu verbessern.

Danke für deine Rückmeldung und das Feedback bitte nicht als negative Kritik verstehen. Danke dir
  ─   zest 02.08.2021 um 11:05

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Meine Anmerkungen:
0) Vorbemerkung: Geschlechtsspezifische Formulierunger/n*s/d in den folgenden Punkten mögen bitte in ihrer verallgemeinten Form verstanden werden.
1) Wo ist in der Praxis(!) der Unterschied zwischen editieren und moderieren? Wenn klärend in problematische Dialoge eingegriffen werden soll, besteht der Unterschied darin, ob man das ungefragt innerhalb des Textes von anderen Leuten darf...
2) Moderieren wäre tatsächlich, wenn doppelte Fragen zusammengeführt würden. Wer soll das dürfen?
3) Viele Punkte zu haben ist kein hinreichendes Kriterium für verantwortungsvollen Umgang mit Rechten, oder?
4) Es gibt einige Foren, in denen neue Nutzer mit Formal-Kram abgebürstet werden, wenn sie falsche Begriffe verwenden oder wenn sie eine Frage stellen, die bereits jemand anderer gestellt hat. Das wäre als niederschwelliges Angebot natürlich falsch. Andererseits muss auch deutlich gemacht werden, dass Klammern ordentlich gesetzt werden müssen (auch wenn die Fernuni Hagen das offenbar zu akzeptieren scheint, wenn Klammern durch genügend viele Leerzeichen ersetzt werden dürfen). Hier die Balance so zu definieren, dass sie von allen eingehalten wird, halte ich für schwierig - wenn die Regeln denn dann überhaupt gefunden und gelesen werden.
5) Einige der Doppelposts waren dadurch motiviert, wenn ich das richtig gesehen habe, dass jemand eine Antwort schrieb, der Fragende dann darauf kommentierte und danach nichts mehr passierte.
Vielleicht wäre es sinnvoll:
- einem Fragenden maximal drei offene Fragen gleichzeitig zu gestatten.
- wenn der Fragende eine Antwort akzeptiert, dann wird eine Frage frei. Gleichzeitig kann er aber auch nicht mehr damit rechnen, dazu noch Antworten zu bekommen (es darf natürlich trotzdem noch geantwortet werden)
- wenn eine neue Frage gestellt werden soll, werden die offenen Fragen angezeigt, mit Hinweis zu prüfen, ob er die Frage schon gestellt hat.
6) Manche Fragende können gar nicht beurteilen, ob die Antwort wirklich gut ist. Manche Helfende auch nicht (dazu gehöre ich sicherlich auch immer mal wieder) - oder ob die Frage gut ist.
7) Etwas melden/downvoten etc. kann völlig verschiedene Gründe haben. Man bekommt mittlerweile einen Downvote für eine Antwort, weil der Fragende meint, dass die Antwort "etwas unfreundlich" gewesen sei...
Da kann man umgekehrt durchaus die Frage stellen, ob eine unpassende Überschrift nicht auch gleich ein Downvote kriegen sollte. Man muss die Frage ja dann nicht einmal zuende lesen.
Aber im Ernst: Solange es bei Downvote und Melden total verschiedene Hemmschwellen gibt, ist eine generelle Regel dafür, was danach passiert, nicht wirklich gerecht.
8) Wem nützt es denn, wenn eine Frage nach unten rutscht? Die Fragenden lesen die anderen Fragen doch gar nicht. Warum auch, wenn sie meistens ganz andere Themen behandeln? Es muss also Struktur her, damit es die Möglichkeit gibt, eine schon beantwortete inhaltlich gleiche Frage zu finden.
Wenn eine schlechte Frage sofort runtergewertet wird, dann sagt das den Helfenden: Nicht öffnen. Die, die runtergewertet haben, haben aber vermutlich auch keine Lust gehabt, konstruktiv mit der Frage umzugehen. Damit hängt der Fragende dann ziemlich in der Luft. Also braucht man wieder einen Moderator, der eingreift, wenn da vielleicht wirklich nur eine falsche Taste gedrückt wurde....
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 11:32

Hi, bzgl der "Rechte" von Nutzern mit vielen Punkten (das ist übrigens nicht im Eigeninteresse, ich antworte sehr häufig nur in der Kommentarfunktion und möchte/brauche keine Rechte) ist der Grundgedanke, dass insbesondere das Editieren von Fragen um bspw. Dinge in Latex zu überführen oder Klammern zu setzen, oder einfach teilweise den Satzbau anzupassen alles Dinge sind, die m.E. nicht notwendigerweise Moderatoren machen sollten/müssen aber Nutzer mit vielen Punkten machen könnten (wenn sie Lust darauf haben). Bei M.SE ist es so dass jede Editierung protokolliert wird und jede Editierung auch wieder Rückgängig gemacht werden kann. Das ist halt ein "Mehr-Augen-Prinzp" das dort greift und ich sehe keinen Grund, warum jemand mit einer hohen Anzahl an Punkten ausgerechnet Unsinn mit seinen Editierungsmöglichkeiten treiben sollte, was kann man denn damit schon großartig anstellen?
Danke für deine Rückmeldung.
  ─   zest 02.08.2021 um 11:40

@zest, habe es weiter oben schon geschrieben: man kann nur vermuten, wie ein Term mit falscher Klammerung genau gemeint ist und eine Editierung ohne Rücksprache ist daher kontraproduktiv. Ist es dann, wenn ein Helfer für seine Darstellung ein ok bekommen hat ,noch notwendig das Original zu verändern?   ─   monimust 02.08.2021 um 11:55

Selbstverständlich ist es in Fällen, in denen nicht eindeutig herauszulesen ist, wie nun der Ausdruck genau gemeint war, nicht ratsam, daran herumzueditieren. Da stimme ich dir voll und ganz zu. Das ist bloß ein Feature, das ich wie gesagt bei Stack.Overflow (in fast jedem Beitrag) beobachte. Dort wird nahezu jeder Beitrag von Leuten (die scheinbar Wert auf die äußere Form von Beiträgen legen) editiert, häufig sind das sehr subtile änderungen wie z.b. korrekte Satzzeichen oder Groß- und Kleinschreibung, manchmal auch kleine Details wie z.b. dass der LaTeX-code optisch verbessert wird.

Aber klar, wenn die Mehrheit von euch der Meinung ist dass wir dieses Feature nicht brauchen, dann ist das ja kein Problem :) Das war ja Sinn und Zweck dieser "Frage", verschiedene Meinungen einzuholen.

Und es ist durchaus berechtigt anzuzweifeln, ob jedes Feature, das bei Stack.Overflow vorhanden ist, hier überhaupt Sinn macht. Falls das Editierungs-Tool für aktive Helfer von vielen kritisch gesehen wird, ist es nur sinnvoll, darauf zu verzichten.
  ─   zest 02.08.2021 um 12:10

@joergwausw (3) stimme zu, sollte wahrscheinlich eher eine gewisse Kompetenz widerspiegeln.
(4) Das Verständnis für Grundrechenregeln (hier Klammersetzung) ist häufig auch bei sog. Fortgeschrittenen mangelhaft. Daher kann ich nicht verlangen, dass es jemand richtig macht, (höchstens anregen, sich damit zu beschäftigen , dürfte aber vergeblich sein). Regeln könnten aber eingeblendet werden (z.B. durch user mit weiterreichenden Rechten, wie auch immer die erlangt würden)
(5) einige der Doppelposts kamen aber auch komplett ohne Nachfrage aus, nur weil die Antwort nicht der Erwartung entsprach, und die waren nach meiner Beobachtung deutlich in der Mehrheit. Dazu kamen dann welche, die der Fragende nicht editieren konnte (systembedingt, das müsste ausgeräumt werden, oder selbst"verschuldet".
(7) Downvoting (mit anschließenden Rachedowns, selbst wenn man nur kritisch kommentiert hatte ) oder weil der Fragende die Antwort nicht verstanden hat, ist tatsächlich ein Thema und ich halte mich hier inzwischen zurück. Das System ist schwer überarbeitungsbedürftig.
(8) in Zeiten, in denen sehr viele Fragen gestellt werden, macht es schon Sinn, Mechanismen zu etablieren, die bestimmte Fragen (wurde bereits ausreichend erörtert) in der Rangliste weiter unten erscheinen ließen. Man müsste aber bei den Gründen stark differenzieren, vll. wäre dazu zunächst eine Erhebung/Strichliste sinnvoll. (Technische Probleme, Unsicherheit, Unverschämtheit...)
  ─   monimust 02.08.2021 um 12:35

Bzgl Up- und Downvotes (insbesondere "Rache"-Downvotes), auf StackExchange ist es z.B. so, dass du ab 15 Punkten erst die Möglichkeit erhältst, Fragen/Antworten zu Upvoten und erst ab 125 Punkten die Möglichkeit Fragen/Antworten zu downvoten. Das würde zumindest ein wenig ausschließen, dass ein neuer User, dem ein kritischer Kommentar nicht passt, alle Threads der betreffenden Person durchwühlt und alles rigoros downvoted was dieser geschrieben hat.   ─   zest 02.08.2021 um 13:35

Diese User hatten wir hier auch schon, daraufhin wurde lediglich die Begründungspflicht eingeführt. Hilft aber nicht, wenn jemand eine fadenscheinige Begründung schreibt , beispielsweise nicht zuvorkommend geantwortet, und das genau dann, wenn man selbst eine vollständige Lösung kritisiert hatte (die natürlich immer gern genommen wird), oder diese nur kritisch kommentiert hat und von anderer Seite kam das down, hier betrifft es dann die höheren Punktzahlen.(soviel auch zum Argument, dass Punkte nicht vor Missbräuchlichkeit schützen)
  ─   monimust 02.08.2021 um 13:53

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Dann klinke ich mich auch mal in der Diskussion ein und versuche mal so gut es geht auf alles einzugehen:

Moderation durch User: Diesen Punkt sehe ich tatsächlich etwas kritisch. Zum einen sagt die Punktzahl nicht zwangsläufig etwas über die Kompetenz aus und es könnte missbräuchlich benutzt werden, zum anderen könnte das aber auch rechtlich ein Problem darstellen, Texte einer anderen Person ohne deren Einwilligung zu bearbeiten. Ich bin kein Jurist, aber ich denke, das Thema ist etwas heikel. In anderen Foren wird übrigens immer auf Formeleditoren hingewiesen und darum gebeten, seinen Post anzupassen. Andererseits reicht meiner Meinung nach aber auch die Kommentarfunktion für Nachträge und Ergänzungen. So viel ich weiß, war es auch mal angedacht, einen Formeleditor einzupflegen, wie das etwas hier der Fall ist: https://www.codecogs.com/latex/eqneditor.php Da kann man sich die Formeln dann auch zusammenklicken für die jenigen, die weniger von LaTeX verstehen. Im Zweifel kann man die Formel sogar als Bild exportieren.

Votes: Ich finde es etwas schwierig, diese Plattform mit Reddit zu vergleichen. Letztendlich geht es ja häufig um die Lösung von Problemen der Leute. Wenn nun einer eine supertolle, schön formatierte Frage stellt, dafür 10 Votes bekommt und eine Lösung innerhalb kurzer Zeit bekommt, warum sollte diese Frage dann aufgrund der vielen Votes oben angezeigt und "priorisiert" werden, obwohl schon beantwortet? Das passt hier einfach nichts ins Schema. Man muss Fragen mit Downvotes auch nicht unbedingt runter rutschen lassen. Ab einer gewissen Anzahl sollten die Moderatoren einfach einen Hinweis bekommen und möglicherweise eingreifen. Dazu muss man sich überlegen, warum Downvotes denn vergeben werden: Ich vergebe sie grundsätzlich bei doppelten Fragen, Fragen ohne Inhalt und Fragen, die einfach keine vernünftigen Fragen sind oder wo einfach nur eine Lösung gefordert wird (das entspricht nämlich nicht dem Kern dieses Forums).

Qualität: Auf die Qualität der Fragen haben wir selbst natürlich keinen Einfluss und der Anspruch der Fragesteller ist sicherlich auch unterschiedlich hoch. Man könnte hier aber ein System einführen "Fragesteller um Überarbeitung bitten", wo man dem Fragesteller mitteilt, dass er seine Frage bitte überarbeiten möchte, weil etwa der Titel ungenügend ist, die Frage zu vielen Lücken aufweist etc. Die Frage verschwindet dann solange, bis der Fragesteller diese entsprechend angepasst hat. Somit werden derartige Fragen nicht mehr angezeigt (es sei denn, der Nutzer wurde noch nicht um Bearbeitung gebeten) und der Nutzer wird gezwungen, zu reagieren, wenn er eine Antwort möchte (auf Kommentare wird nämlich nur selten reagiert). Dieses Feature sollte aber auch erst ab einer gewissen Punktzahl freigegeben werden, da Leute mit etwas mehr Erfahrung sicherlich besser beurteilen können, ob eine Frage von hoher oder geringer Qualität ist.

Duplikate: Eines der Dinge, die ich wirklich am nervigsten finde und irgendwo auch einfach nur unverschämt. Es kommt oft genug vor, dass man bereits auf Fragen geantwortet hat, der Nutzer dann aber trotzdem dieselbe Frage nochmal stellt, weil ihm die Antwort nicht gefällt. Ich weiß nicht, warum die Leute sowas tun. Man kann Duplikate melden, aber ich glaube, viele tun es nicht. Ich mache das immer, wenn ich es sehe. Da viele Duplikate tatsächlich nur aus Copy&Paste bestehen und meist nur der Titel anders ist, könnte man evtl. eine Prüfung des Inhalts vornehmen und bei einer Übereinstimmung von 80 % (oder 90?) bekommt der Nutzer den Hinweis, dass er diese Frage möglicherweise schon gestellt hat und diese auf Antworten überprüfen soll. Allerdings weiß ich nicht, wie zuverlässig so ein Abgleich des Inhalts wäre. Bei Copy&Paste sollte man zumindest eine Übereinstimmung von annäherung 100 % erreichen, was dann zumindest schonmal einen Teil der Duplikate abfangen würde. Bleibt die Frage, ob sowas umsetzbar ist.

Grundsätzlich finde ich es nicht falsch, wenn wir hier einen gewissen Anspruch haben. Es macht einfach viel mehr Spaß dann zu helfen.

Jetzt zu den Kommentaren:
@h1tm4n: Mit einem Haken markierte Fragen müssen meiner Meinung nach nicht mehr oben landen, wenn darauf erneut reagiert wurde. Sie könnten allerdings farblich hervorgehoben werden, falls es neue Antworten oder Kommentare gibt. Manchmal kommt noch eine weitere Antwort, obwohl die Frage bereits geklärt ist. Alle nicht geklärten Fragen sollten weiterhin nach oben wandern.

@monimust: Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn man auf die Rückmeldung des Fragestellers wartet. Immerhin erwartet er Hilfe, die wir alle freiwillig in unserer Freizeit leisten. Dafür darf er in meinen Augen ruhig etwas tun. ;) Wer nicht reagiert, hat offenbar nicht genug Interesse an der Lösung seines Problems (oder nicht genug Zeit, weil er gerade in der Klausur sitzt. :D)

@zest: LaTeX-Editor zum Zusammenklicken: https://www.codecogs.com/latex/eqneditor.php

@christian_strack: Siehe Punkt zur Qualität. Das halte ich tatsächlich für eine gute Lösung, den Frager direkt um Überarbeitung zu bitten. Bzw. auch der Punkt von zest im darauffolgenden Kommentar.

@joergwausw: 4) Nutzer sollten selbstverständlich auf formale Schwächen hingewiesen werden, allerdings sollten wir nicht vergessen, warum die Leute hier sind (wenn sie nicht gerade helfen): sie haben Probleme mit Mathe, was einschließt, dass sie möglicherweise auch nicht wissen, wie man mathematische Formeln (ohne LaTeX) korrekt eintippt. Das mit den Klammern kann man ihnen also nicht vorwerfen. Als jemand, der etwas mehr Erfahrung und Ahnung hat, ist es aber häufig leicht zu erkennen, wie eine Aufgabe gestellt sein muss. Aber hier kann man in den Kommentaren eigentlich nochmal nachhaken. Das ist durchaus in Ordnung. In der Richtung also Regeln zu vereinbaren halte ich für schwierig und nicht umsetzbar. Man muss dazu aber auch sagen, dass es wirklich einige gibt, die sich mit LaTeX auseinandersetzen, wenn man sie darauf hinweist. Vielleicht sollte man an diesem Punkt ansetzen und einen ähnlichen Editor wie oben genannten einführen. Ich hatte das bereits mal als Feedback weitergegeben und bekam die Antwort, das sowas geplant ist. Solange es sowas noch nicht gibt, kann man ja beim Stellen der Frage auf diesen Editor verlinken. Vielleicht wird ihn der ein oder andere nutzen.

5) Ich finde es nicht sinnvoll, die Nutzer in der Anzahl ihrer Fragen einzuschränken. Wenn man nunmal viele verschiedene Fragen hat, dann ist das eben so. Man sollte nur irgendwie (möglicherweise automatisiert) eine Möglichkeit schaffen, das Posten von doppelten Fragen zu reduzieren. Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass die Fragesteller wissen, dass sie die Frage bereits gestellt haben. Ich denke, sie erhoffen sich einfach schnellere und bessere Antworten, insbesondere Musterlösungen, weil viele mit den Tipps und Hinweisen nichts anfangen können, sich aber auch nicht einmal die Mühe machen, darüber nachzudenken. Leider gibt es aber immer wieder Leute, die diesen Menschen dann die Lösung auf dem Silbertablett servieren. Ich bin da kein Fan von, um ehrlich zu sein.

6) Fragende können aber beurteilen, ob ihnen die Antwort geholfen hat. Und das reicht in der Regel auch aus. Die Beurteilung von Fragen ist aber auch für die Helfer relativ einfach: Sind alle notwendingen Informationen zur Lösung der Frage vorhanden? Dann ist die Frage gut. Fehlen Informationen besteht Verbesserungsbedarf. Das mag man vielleicht nicht immer wissen, wenn man sich mit einem Thema nicht auskennt, aber in der Regel ignoriere ich solche Fragen. Da sind andere Helfer dann sicherlich besser geeignet, die das beurteilen können.

7) Schlecht formatierte Fragen dürfen meines Erachtens ruhig einen Downvote erhalten, weil die Fragen samt Titel einfach schlecht sind. Wobei ich hier das Hauptaugenmerk tatsächlich eher auf die Frage als auf den Titel legen würde. Selbst wenn der Titel weniger gut ist, kann die Frage ja dennoch gut und verständlich formuliert sein. Von mir werden Antworten grundsätzlich dann downgevotet, wenn sie fehlerhaft sind oder wenn wirklich nur Lösungen hingeklatscht werden. Denn einfach Lösungen hinzuschreiben ist meiner Meinung nach nicht hilfreich für den Fragesteller, weil er dadurch nichts lernt und eine ähnliche Aufgabe dadurch immer noch nicht lösen kann. Ein Beispiel anhand einer anderen Aufgabe kann aber durhcaus geeignet sein. Ich finde, wir sollten uns als Helfer alle die Mühe geben, das Denken den Fragestellern zu überlassen.

8) Was die Struktur angeht, könnte man man Fragestellern ja ähnliche Fragen anzeigen lassen. Die können evtl. hilfreich sein. Tags können ja schon gesetzt werden, auch wenn diese häufig falsch sind. :D Hier fänd ich aber die Möglichkeit gut, wenn Helfende (ab einer gewissen Punktzahl) die Tags anpassen könnten.

@zest: So viel ich weiß, kann man erst ab einer gewissen Zeit oder Punktzahl downvoten.

@monimust: Im Zweifel kann man ja Downvotes melden, falls die Begründung nichts mit dem Inhalt der Antwort zu tun hat. Downzuvoten, weil eine Antwort vielleicht nicht ganz so freundlich war oder aufgefasst wurde, halte ich für übertrieben.
  ─   cauchy 02.08.2021 um 18:50

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Nochmal vielen Dank für diesen ganzen Input.
Ich denke es ist auf jeden Fall wichtig eine Funktion einzubauen, die die Fragesteller darauf hinweist, dass ihre Frage so nicht gut genug gestellt ist. Das ist die einzige Möglichkeit diese zu erziehen.
Ich werde das "Tutorial" zur Einführung in Latex auch nochmal überarbeiten und wir werden das nochmal prominenter platzieren. Zusätzlich werde ich den Link dazupacken. Dann kann sich wirklich jemand zur Not über den Editor die Formel zusammenbasteln und ein Bild machen. Zumindest bis wir endlich unseren eigenen Editor haben.

Noch dazu, dass ab einer bestimmten Punktzahl kein Unfug getrieben wird. Der Versuch das Downvotes sinnvoller genutzt werden, wurde auch stark durch Helfer angetrieben. Es wurde damals systematisch von einem Helfer von einigen anderen Helfern alles gedownvotet. Deshalb muss man da wirklich vorsichtig sein.
Dass das Votesystem nicht perfekt genutzt wird sehe ich ein, ist aber vermutlich auch unmöglich umzusetzen. Die Downvotes die nichts direkt mit der Qualität der Antwort/Frage zu tun haben fallen jetzt durch die Begründung natürlich stärker auf. Aber wir konnten auch verfolgen, dass die Downvotes wesentlich häufiger bedacht gewählt werden. Deshalb ist das erstmal die Beste Möglichkeit die uns eingefallen ist. Vielleicht macht es wirklich Sinn, solche Downvotes melden zu können. Falls jemand dann vermehrt "falsch" downvotet, wird er erst informiert und zur Not das Recht entzogen.

Tags editieren finde ich eine gute Idee. Ich denke das kann man auf jeden Fall schon mal erlauben.
  ─   christian_strack 03.08.2021 um 16:08

Hi Christian, bzgl. Formeleditor könntet ihr ja einfach unter das Textfeld eine Art Box platzieren, in denen die gängisten LaTex-Symbole abgebildet werden wie z.b. $\sum_{i=1}^n,\ \to,\ \mapsto,\ \varepsilon,\ \varphi, \mathbb{N}, \mathbb{R}$ und der User durch Anklicken der Symbole (oder Copy&Pase) die LaTeX-Eingabe in seinem Textfeld platziert bekommt.

Bzgl. Downvotes könnte man es ggf. so machen, dass man irgendwie die Downvotes von Usern als hinterlegte Daten irgendwie tracked (was dann nur für Mods/Admins sichtbar sein sollte evtl) und bei Verdacht ihr ggf. Leuten, die rigoris alles unbegründet Downvoten einfach die Rechte einschränkt. Oder alternativ dass jeder Downvote eine Signatur des "downvoters" hinterlässt (ebenfalls nur sichtbar für Mods), so dass ihr sofort sehen könnt, wenn jemand mehrere Antworten gedownvotet hat.
  ─   zest 03.08.2021 um 17:28

@zest so wie ich es verstehe sind Downvotes bereits für die Moderatoren sichtbar!   ─   mathejean 03.08.2021 um 17:31

Ah, das wusste ich nicht (auch wenn es naheliegend ist). Super, dann ist das ja ohnehin einigermaßen gut kontrollierbar.   ─   zest 03.08.2021 um 17:32

Ich hatte schon einmal angeregt, die Begründung (nicht den Downvoter) für alle sichtbar zu machen, damit könnten sich andere über die Berechtigung äußern bzw. an den Haaren herbeigezogene Begründungen würden vermieden. Was haltet ihr davon?   ─   monimust 03.08.2021 um 17:51

@zest: Ich denke der verlinkte LaTeX-Editor ist erstmal eine Hilfe, bis es was eigenes gibt. Wie schon gesagt, ist es ja angedacht, so einen Editor einzufügen.

@monimust: Die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Vielleicht achtet man dann auch etwas mehr auf seine Begründung. Dazu könnte man übrigens auch die Zeichenzahl erhöhen. Ich bin da schon das ein oder andere Mal an meine Grenze gestoßen. :D
  ─   cauchy 03.08.2021 um 18:46

@monimust: Dann würde ich eher vorschlagen dass man beim Downvoten eher Optionen auswählen kann wie:

Bei Fragen:

* Der Beitrag zeigt keine Eigenleistung (bei Fragen, wo erkennbar ist, dass der User sich null gedanken gemacht)
* Der Beitrag ist unklar (wenn die eigentliche Frage nicht erkennbar ist)
* Der Beitrag ist offensichtlich eine Hausaufgabe/Übungsaufgabe
* Der Titel der Frage gibt keine Auskunft über den Inhalt des Problems
* Sonstiges (Nur mit Begründung)

Bei Antworten:

* Die Antwort ist fehlerhaft (bei Antworten die inhaltliche Mängel aufweisen bzw. einfach falsch sind)
* Die Antwort ist unzureichend (falls jemand nur so etwas antwortet wie "das ist trivial" ohne irgendeinen Hinweis)
* Sonstiges (Nur mit Begründung)

Wenn ich eine Frage lese mit dem Titel "was ist XxX" und die Frage lautet dann "?" ohne jede weitere Info dann hab ich auch keine Lust mir mehr als 1 Sekunde Zeit zu nehmen, meinen Downvote zu begründen. Dann wäre ich froh einfach eines der obigen Optionen anzuklicken und die Frage so schnell wie möglich wieder zu schließen.

Falls jemand seinen Downvote begründen möchte, kann er dies ja weiterhin tun unter dem Punkt "Sonstiges".
  ─   zest 03.08.2021 um 18:47

Davon halte ich ehrlich gesagt wenig. Ich bin grundsätzlich kein Freund von vorgegebenen Antworten. Das nervt mich bereits beim Frage melden. Es kam schon vor, da hätte ich lieber eine individuelle Begründung angegeben, da nichts passendes dabei war. Klar hat man dann immer noch die Möglichkeit selbst zu begründen, allerdings vermute ich, dass es nur wenige - wenn überhaupt - tun werden, da es ja so viel einfacher ist, eine der vorgegebenen Begründungen zu wählen. Da wird sich dann keiner mehr die Mühe mache, seine individuelle Begründung anzugeben. Zumal Begründungen für einen Downvotes ja häufig wirklich sehr individuell sind. Ich downvote auch mal richtige Lösungen, an denen eigentlich nichts auszusetzen ist, die für den Fragesteller aber nicht hilfreich sind, da er zum Beispiel nicht nach einer Lösung gefragt, sondern explizit um Hilfe gebeten hat. Bei mir steht also die mathematische Korrektheit gar nicht im Vordergrund, sondern, ob die Antwort auch wirklich zur Frage passt. Und ja, es kam auch schon vor, dass Lösungen gepostet wurden, obwohl der Fragesteller nur eine Verständnisfrage hatte. Das finde ich dem Fragesteller gegenüber dann auch einfach nicht fair und ein Downvote ist bei solchen Fällen meiner Meinung nach auch begründet.

Die individuelle Begründung sollte schon beibehalten werden. Alleine auch schon aus dem Grund, dass es die Hemmschwelle für die Downvotes erhöht.
  ─   cauchy 03.08.2021 um 19:00

Ich finde die Idee gut, wenn die Möglichkeit zur individuellen Begründung bleibt und Mehrfachauswahl möglich ist. Bei den vorgegebenen sollte es nicht zu viele geben und man kann sich ja zunächst an den häufigsten ausrichten
Und auch eine Reaktionsmöglichkeit des "Gescholtenen", beispielsweise wenn ich wegen der Art der Fragestellung oder einer " internen blacklist" zunächst nur anteste, ob sich der Frager einlässt, und jemand (der den Grund nicht kennt) das als zu knapp bewertet, würde ich es gerne begründen.
  ─   monimust 03.08.2021 um 19:28

@cauchy Ja, ich sehe das halt ganz anders. Ich hab so null Motivation mehr als 1 Sekunde meinen Downvote zu begründen, insbesondere wenn der Fragesteller selber nicht bereit war mehr als 1 Sekunde seiner Zeit in seine Frage zu investieren. Deswegen fände ich es gut wenn es sowohl vorgegebene Auswahlmöglichkeiten + invidivuelle Begründungen geben würde.   ─   zest 03.08.2021 um 19:32

Ja, aber was ist denn das schlimmere Übel? Dass du statt 1 Sekunde 10 Sekunden für deine Begründung brauchst oder dass dann kaum noch individuelle Begründungen schreibt und man direkt auf die Vorgaben zurückgreift, womit derjenige dann möglicherweise nicht einmal etwas anfangen kann? Und wenn du keine Lust auf eine Begründung hast, kannst du es mit dem Downvote auch gleich lassen.

Ich denke auch, dass es in der Psychologie des Menschen liegt, eher auf fertige Antworten zurückzugreifen als einen Freitext zu verfassen, was dann meiner Meinung nach wieder die Qualität der Begründungen mindern würde. Und bei Leuten, die sich da keine Mühe geben, sollte man hinterfragen, ob ein Downvote gerechtfertigt ist.
  ─   cauchy 03.08.2021 um 19:36

Naja, ich finde z.B. "Der Beitrag zeigt keine Eigenleistung" sagt in den allermeisten Fällen alles, was gesagt werden muss. Ich würde auch nicht viel mehr schreiben als die Option hergibt. Ich finde auch nicht, dass ein Downvote notwendigerweise mit einer individuellen Begründung verknüpft sein muss. Es reicht ja, wenn eines der oben genannten Eigenschaften erfüllt ist, so dass (nach meiner Auffassung) ein Downvote bereits mehr als gerechtfertigt ist.   ─   zest 03.08.2021 um 19:40

Zum Thema Eigenleistung: Dann müssten sowieso 90 % aller Fragen gedownvotet werden. :D   ─   cauchy 03.08.2021 um 19:41

Vorgegebene Begründungen lassen sich leichter überprüfen (vom Mod, von der Community).
Ich muss mir genauer überlegen, ob mein Voting begründet ist, wenn es nicht üblich ist, oder ich nur zu empfindlich.
Wenn es offensichtlich ist, aber ich keine Lust auf blabla habe.
  ─   monimust 03.08.2021 um 19:48

@cauchy Im Grunde genommen, schon ja. 90% der gestellten Fragen ist ziemlich mager was die Qualität betrifft. Ich downvote trotzdem super selten, habe vielleicht 5 oder 6 mal bisher gedownvoted, mir reicht im Grunde genommen bereits ein "ich verstehe diese Aufgabe nicht, kann mir jemand helfen?" aber manchen Leuten ist selbst das schon viel zu viel Arbeit und sowas ist einfach lowest effort und sowas downvote ich dann in der Regel, oft ignorier ich es auch einfach.
  ─   zest 03.08.2021 um 19:51

Da ist aber auch überhaupt keine Eigenleistung drin. Das Problem, welches schon ein wenig reduziert wurde, ist, dass viele Leute ihre Frage in den Titel posten, weil sie anscheinend nicht kapieren, dass das gar nicht für die Frage gedacht ist. Deswegen wurde vor einiger Zeit die Anzahl der maximalen Zeichen schon stark reduziert. Es war mal deutlich schlimmer. Da standen komplette Fragen im Titel. Dass man dann für das eigentliche Fragefeld nichts mehr übrig hat, erklärt sich von selbst.

Daher sollten wir die Fragesteller derart erziehen, dass die Fragen vernünftig gestellt werden. Da könnte einmal der Kurzhinweis mit den wichtigsten Regeln helfen, aber auch das von mir vorgeschlagene "Um Überarbeitung bitten" und die Frage solange aus dem Verkehr ziehen, bis sie halbwegs vernünftig gestellt wurde. Für diese Fälle bräuchte man dann auch keine Downvotes mehr.
  ─   cauchy 03.08.2021 um 20:05

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Noch zum Thema Tags:
Bei IServ können nur die Administratoren Tags setzen, die dann natürlich von allen verwendet werden dürfen.
Das erscheint mir grundsätzlich ein sinnvolles Vorgehen zu sein, damit nicht ein Tag mit 5 verschiedenen Schreibweisen existiert (z.B. DGL, dgl, Dgl, Diff.-Gl, Differentialgleichung, Differenzialgleichungen, D-Gl 1.Ordnung, etc...)
Das wäre hier möglicherweise eine Aufgabe für Moderatoren oder erfahrene Helfende, den Tag-Zoo in Ordnung zu halten.
  ─   joergwausw 03.08.2021 um 20:16

Wenn man einführt, dass die Tags bearbeiten werden können, dann ist das sicherlich eine sinnvolle Maßnahme, eine Art Datenbank zu haben.   ─   cauchy 03.08.2021 um 20:21

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Ich sehe vorgefertigte Antwortmöglichkeiten bei Downvotes auch sehr kritisch. Ich denke auch, dass das die Hemmschwelle wieder stark nach unten verschiebt. Außerdem ist es zwar prinzipiell einfacher für Mods oder auch andere User zu sehen in welche Richtung die meisten Downvotes gehen, aber wenn selbst etwas geschrieben werden muss, dann musste der User sich darüber Gedanken machen und es steckt mehr Information in einem einzelnen Downvote. Und es kristalisiert sich auch schneller heraus, ob der Downvote angebracht ist oder nicht.

Ich glaube auch, dass wenn wir wirklich sowas wie "Um Überarbeitung bitten" einfügen, dann wird das Downvoten vermutlich auch mehr für Antworten als für Fragen genutzt. Und da sehe ich es als sehr wichtig an, dem Helfer genau zu sagen, wo man das Problem sieht.

Zu den Tags: Wir hatten die mal eingeschränkt. Hatte mal einige Tage dafür verwendet viele zusammenzuführen. Aber leider ist uns erst spät aufgefallen, dass in der App noch Tags freigesetzt werden konnten. Die sind ja jetzt erstmal aus den Stores entfernt wurden. Deshalb werde ich mir nochmal die Zeit nehmen und nochmal alle Tags durchgehen.
  ─   christian_strack 04.08.2021 um 09:27

(Man stößt immer wieder auf Fragen/Antworten, zu denen hier bereits Meinungen geschrieben wurden) Stichpunkt vorgefertigte Downvote-Begründungen (tatsächlich bewerte ich ebay-Einkäufe längst nicht mehr, weil ich zusätzlich zu Vorgaben noch texten muss, obwohl nichts zu sagen ist)

Ähnlich wie ein Hinweis, man möge die Frage beantworten, könnte man vorgefertigte Begründungen einführen, die aber NICHT zum Punktabzug führen, um seinem Unmut Luft zu machen. Minus würde dann nur bei Stellungnahme erteilt.
  ─   monimust 05.08.2021 um 11:59
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Gute Idee, schwarze Schafe auszusortieren (sorry an die hübschen Viecher, demnächst müssen auch alte Redewendungen von der Sprachpolizei gecancelt werden ;)
allerdings ist es ein Einsteigerforum mit gewollt niedriger Zugangsschwelle. Daher muss man (wer?) unterscheiden,  ob jemand unsicher ist (typischerweise Regeln nicht gelesen, Erstfrager ohne Erfahrung, kommt mit den Möglichkeiten nicht zurecht/findet den richtigen  Knopf nicht)
oder einer, der einfach mal überall rumfragt, und sich dann oft gar nicht mehr um Antworten, Nachfragen, Kommentare schert (Stichwort blacklist).
Also würde ich solche Möglichkeiten von  Reaktionen des Fragers abhängig machen (wobei die fälschlicherweise manchmal in der Bewertung landen, also gar nicht von jedem zur Kenntnis genommen werden).
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Ich würde die Reaktion tatsächlich nicht vom Fragesteller abhängig machen, sondern speziell - zumindest bei Neulingen - einen Hinweis einblenden, der die groben Regeln anzeigt wie:
- Schreibe einen aussagekräftigen Titel,
- formuliere deine Frage möglichst präzise und gebe alle vorhandenen Informationen an (häufig wird einfach die Hälfte vergessen),
- beschreibe, was du schon versucht hast und wo du nicht weiterkommst,
- So und so kannst du deinen Beitrag bearbeiten und Ergänzungen hinzufügen,
- Hier findest du einen Link, wie du Formel ordentlich schreiben kannst (das wird auch immer wieder gesucht)
- usw.

Ich finde es nun wirklich nicht zu viel verlangt, dass sich auch neue Nutzer an ein paar Grundregeln halten. Sie verlangen Hilfe, dafür können sie auch etwas tun. Und es sollte dann auch strikt eingegriffen werden, wenn sich jemand nicht daran hält. Einen gewissen Anspruch darf und sollte man meiner Meinung nach einfach haben. Nur wenn man direkt von Beginn an zu lasch damit umgeht, bekommt man sowas eben nicht durchgesetzt. Sowas mindert die Qualität der Plattform meines Erachtens enorm.
  ─   cauchy 02.08.2021 um 17:51

Vielleicht könnte man auch eine Checkbox machen, in der man bestätigen muss, dass man sich an aufgelistete Regeln gehalten hat, um eine Frage zu veröffentlichen.   ─   mathejean 02.08.2021 um 18:03

Entweder es schreckt ab oder es wird abgenickt wie Nutzungsbedingungen,,
Ausführlichen aber nicht aufdringlichen Hinweis fände ich besser und, Sanktionierung bei Regelverstößen ohne Rückmeldung/Begründung.
  ─   monimust 02.08.2021 um 18:11

Oder man macht so etwas wie kleine Rechenaufgaben (Beim wdr finde ich immer wieder interessant, dass die Frage z.B. lautet "wie viel ist neun minus drei", die Antwort "sechs" aber nicht akzeptiert wird. Die wollen da nur die Zahl sehen...).
Beispiele für Fragen:
Um auszuschließen, dass diese Frage von einer Maschine erstellt wurde, beantworte bitte die folgende Frage richtig:

Wie schreibt man $\frac1{2+3}$ in einer Zeile richtig auf?

Akzeptiert wird natürlich nicht
1 / 2+3
..... ;-)
Denn dann kommt der Bildschirm: "Das ist falsch - bitte gucke hier, wie es richtig geht: (Link auf Tutorial by Daniel Jung)
und prüfe Deine Frage...

(ok, ist auch nicht niederschwellig, musste aber mal raus)
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 18:21

So ein Mechanismus macht eher Sinn, wenn man eine Problematik mit Bots hat, um zu gewährleisten, dass die Frage von einem Menschen gestellt wird. Ich konnte bisher aber nicht beobachten, dass hier Fragen von Bots gestellt werden. Insofern also nicht notwendig.

Zum Hinweis selbst kann man ja ein "Diesen Hinweis nicht mehr anzeigen" einführen. Aber es sollte zumindest mindestens einmal die Möglichkeit gegeben werden, dass man kurz und knapp auf die wichtigsten Punkte hingewiesen wird und evtl. in fetter roter Schrift (das schreckt immer ab), dass bei Nicht-Einhaltung die Frage gelöscht wird und man keine Antworten erhält.
  ─   cauchy 02.08.2021 um 18:54

Natürlich kommt das von der Bot-Vermeidung - aber wenn die User permanent die gleichen Klammer-Fehler machen, hat das schon einen gewissen Automatismus...
Aber wir wollen ja nicht wirklich vor dem Abschicken einer Frage Prüfungsfragen einführen...
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 19:37

Das hat einfach mit Unwissenheit und nichts mit einem Bot zu tun. Denn schließlich lernt man nirgends, wie man mathematische Formeln richtig "tippt". Die meisten Lehrer sind so drauf, dass sie der Ansicht sind "Anleitungen zum Taschenrechner findet ihr im Internet". Die Rechner sind so modern, werden aber im Unterricht nicht korrekt besprochen. Auf entsprechende Fehlerquellen wird dann natürlich nicht hingewiesen. Dazu zählen bspw. auch der Unterschied zwischen $-2^2$ und $(-2)^2$. Leider traurig, aber wahr.   ─   cauchy 02.08.2021 um 20:50

Viele Lehrer können mit dem GTR ja selber nicht richtig umgehen.
Bestes Beispiel: Lösen einer Gleichung, bei der die obere Integralgrenze berechnet werden soll, damit ein bestimmter Wert herauskommt, z.B. 10. Wenn man nicht aufpasst, dann landet das "=10" im Platzhalter vom dx (was man nicht sieht, wenn man nicht genau hinguckt, der Abstand ist etwas kleiner). Es sieht fast gleich aus, also d(x=10) sieht so aus wie dx =10. Im ersten Fall gibt es unvorhersehbare Fehlermeldungen, aber bestimmt nicht die richtige Lösung, im zweiten Fall klappt es.
Ich mache das mit dem TR eher zu ausführlich. Da kommen die dann auch nicht mit, weil sie strukturell von diesen technischen Feinheiten wie im Beispiel auch keine Ahnung haben. Oder ich habe auch schon Skripte geschrieben, wie LGS mit dem GTR gelöst werden können und was als hinreichende Dokumentation der Lösung im Heft zu stehen hat. Wird auch nicht ordentlich gelesen...

Aber nochmal zum eigentlichen Bot-Thema: Wer nach entsprechenden Hinweisen und Hilfen seine Unwissenheit nicht versucht zu beseitigen und die falsche Schreibweise immer und immer wieder nutzt, der lernt einfach nicht dazu. Das ist dann so wie wenn der Saugroboter immer und immer wieder gegen das gleiche Stuhlbein fährt.
(der Vergleich mit dem Bot war von Anfang an als eine Überspitzung gemeint und nicht wörtlich...)
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 22:18

Meines Erachtens liegt es aber in der Pflicht der Lehrperson, sich dies anzueignen. Aber du hast Recht, es passiert leider zu selten.

Sicherlich werden die Fehler dann immer und immer wieder gemacht. Aber das ist dann letztendlich auch das Problem der Fragesteller, wenn sie dann keine aussagekräftigen Antworten bekommen. Wer sich nicht vernünftig mit einem Thema beschäftigt bleibt eben auf der Strecke. Nachfragen kann man, aber lernen muss man immer noch selbst. Leider wird einigen das hier ja auch schon abgenommen durch das Posten von vollständigen Lösungen...
  ─   cauchy 03.08.2021 um 01:47

Dann könnte man die Fragenden ja verpflichten, folgendes anzukreuzen:

Ich möchte:
... eine schnelle Lösung
... etwas lernen

dann kann ich mir auch überlegen, ob ich in die Frage überhaupt reingucke...

Und ja: das ist die Pflicht der Lehrperson - aber es gibt ja so gut wie keine geeigneten Fortbildungen - zumindest nicht, wenn sich die Schule gegen die Produkte von Casio und TI entschieden hat ("Nö, mit Ihrem Rechner können Sie gleich wieder gehen, da kenne ich mich nicht mit aus").
  ─   joergwausw 03.08.2021 um 04:09

1
Den Wunsch nach einer schnellen Lösung ankreuzen zu dürfen suggeriert aber Fragern wie Helfern, dass dies in diesem Portal eine gleichberechtigte Option ist.   ─   monimust 03.08.2021 um 07:55

Tut es das wirklich? Gleichberechtigt? Ich meinte das nicht so. Ich meinte das eher ganz pragmatisch:

1) Es gibt hier einige Helfer, die immer sofort die ganze Lösung ausspucken. Die können sie dann bei den "Bitte Lösung"-Fragen austoben, wenn sie wollen.
2) Falls der Fragende aber etwas lernen/selber denken möchte, halten sie sich die Helfer mit ihren Komplett-Lösungen vielleicht etwas zurück.
3) Wenn es regelmäßig keine Antworten bei reinen Lösungsanfragen gibt, dann kommt ein Fragender vielleicht auf die Idee, dass man das andere ankreuzen muss um weiterzukommen. Und ist das nicht eigentlich das Ziel dieses Portals?
4) Man kann ja dazu schreiben, dass das Lösungskreuzchen evtl. dazu führt, dass man keine Antwort bekommt und dass man sich einbringen muss, weil dann die Helfer motivierter sind.
Dann weiß der Fragende jedenfalls, auf was er sich einlässt.
  ─   joergwausw 03.08.2021 um 09:07

1
Ich sehe das bisschen kritisch. Meine Befürchtung ist dass dann die überwiegende Mehrheit jedes mal "schnelle Lösung" auswählt und ich weiß nicht, ob das so attraktiv für Helfer ist, sich solchen Fragen anzunehmen.   ─   zest 03.08.2021 um 09:35

1
Da habe ich wohl ein etwas anderes Menschenbild ;)
Es werden sich diejenigen, denen es zuviel abverlangt ist, weiterhelfende Formulierungen ohne Fertiglösung zu finden, verbünden mit denjenigen, die " keine Zeit" für die Hausaufgaben hatten. Und sie werden dann nicht mal mehr durch downvotes gebremst.
Weiterhin stürzen sich Tiere lieber auf die gefüllte Futterschüssel statt sich die Nahrung mühevoll zu erarbeiten und sogar hier sind Zootierpfleger und Haustierbesitzer zu Kreativität zum Wohl der Tiere angehalten. Soll heißen, gerade jüngere Fragende glauben gerne, sich anhand einer Fertiglösung am besten Wissen aneignen zu können und würden, auch wenn sie keine "faulen Säcke" sind, oft diese Möglichkeit wählen. Da haben die, die es besser wissen, einen klaren Auftrag. Du agierst hier ja auch auf dieser Basis; warum sollte man es den anderen unnötig erleichtern?
  ─   monimust 03.08.2021 um 10:02

@zest, ehrlicherweise, ich finde es deutlich einfacher und würde es sogar bevorzugen einfach eine Komplettlösung hinzuschreiben. Man muss deutlich weniger auf Nachfragen eingehen, bekommt mehr Häkchen und muss sich keine Gedanken machen, wie man am besten auf Persönlichkeit und Wissensstand des Fragers eingeht.   ─   monimust 03.08.2021 um 10:10

Ok, und jetzt bricht der sarkastischen Charakterzug durch, man könnte es auch so sehen, dass man Eliten (hier diejenigen, die etwas lernen wollen) unterstützt und um die anderen ist's eh nicht schade   ─   monimust 03.08.2021 um 10:19

2
Wir haben als Platzhalter beim Stellen einer Frage bereits stehen, dass bitte ein passender Titel gewählt werden soll usw.
Vielleicht macht ein Pop Up das akzeptiert werden muss wirklich mehr Sinn. Mit einer kleinen "Drohung" dass die Frage ansonsten sehr wahrscheinlich nicht bearbeitet wird und gegebenenfalls sogar gelöscht wird. Vielleicht kann man das einfach mal testen und gucken ob sich etwas ändert.
  ─   christian_strack 03.08.2021 um 16:09

Sicherlich ist es sowohl für den Fragesteller als auch für den Helfer am einfachsten, einfach eine Komplettlösung anzubieten. Dann braucht man gar keine Kommunikation mehr. Ich nehme davon jedoch großen Abstand und halte davon auch einfach nichts. Warum soll ich es noch zusätzlich unterstützen, dass die Menschheit noch mehr verblödet (sorry, wenn das so krass ausgedrückt ist). Die Mathematik ist nunmal ein Gebiet, womit man sich beschäftigen muss. Wenn man hier komplette Lösungen anbietet, mindert das meiner Meinung nach die Qualität der Plattform, wo es ja in erster Linie darum geht, den Leuten zu helfen. Und Musterlösungen tun dies eben nicht.

Das mit dem Hinweis sollte man wirklich mal ausprobieren und beobachten.
  ─   cauchy 03.08.2021 um 18:51

Da hätte ich eine Idee - Musterlösungen gegen Bezahlung (muss kein hoher Betrag sein, und der Erlös geht an das Portal) - mal sehen, wie viele dann noch schreiben:"komplette Lösung bitte " 😀   ─   monimust 05.08.2021 um 08:49

Da gibt es tatsächlich einen Markt für. Es gibt auch Leute, die bei eBay Kleinanzeigen nach anderen Leuten suchen, die gegen Bezahlung deren Klausur schreiben...   ─   cauchy 05.08.2021 um 08:54

Solche Anfragen hatten wir hier ja auch schon und einige kommen mir im Gesamtkontext auch wie Testfragen vor. Sollte natürlich keine Sogwirkung erzielen, andererseits ist oft nicht mal ein Danke drin, die werden kaum Geld ausgeben wollen. Man könnte stattdessen ja auch Komplettlösungsposter zur Kasse bitten 😉.   ─   monimust 05.08.2021 um 09:07

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1

Ich schreibe es einmal als Antwort, um die Diskussion in den Kommentaren nicht zu unterbrechen. 

Wir haben uns jetzt die Seite http://meta-fragen.de/ gesichert und werden diese sobald wie möglich launchen. Vielleicht klappt es diese Woche noch. Dann werden wir diese Frage auch dorthin verschieben. 

@zest. Wir verstehen das Feedback auf keinen Fall als negative Kritik. Wir sind sehr dankbar für jegliche Anregung. Ihr sollt euch in diesem Portal wohl fühlen, denn ohne euch läuft hier gar nichts! Deshalb immer raus damit, was eucht stört und wir versuchen unser bestes es umzusetzen und es so gut es geht jedem gerecht zu werden :)

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Hi Christian, jederzeit gerne. Freue mich wenn euch dieser Thread hilft. Oben gab es ja schon sehr gute und kritische Kommentare zu einigen Features, das ist sehr praktisch, so sieht man, ob die aktiven Nutzer/Helfer diverse Features überhaupt nutzen wollen würden.   ─   zest 02.08.2021 um 12:14

1
Es wäre vielleicht auch sinnvoll, dass Usernamen in die Geschwister-Portale übernommen werden, damit man nicht überall einen neuen Account einrichten muss.
Sinnvoll wäre auf jeden Fall, die vorhandenen Usernamen in allen anderen Foren zu sperren/zu reservieren für das "Original". Sonst beeilt sich jemand und sichert sich den Namen christan_strack im meta-froum und postet dort nur Unsinn... Wo kämen wir denn dann hin.
Außerdem gab es auch schon Portal-übergreifende Doppelposts, also Fragen, die in Mathe und in Physik gestellt wurden. Auch hier wäre es hilfreich zu wissen, wenn eine Frage im anderen Portal schon beantwortet wurde...
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 17:49

2
Ich stimme da zu. Anstatt mehrere Portale zu führen, sollte man diese einfach zusammenlegen und die Foren thematisch voneinander trennen. Ich denke, das würde auch den anderen Portalen zu Gute kommen. Ich kann beispielsweise sicherlich auch die ein oder andere Frage aus der Physik oder Informatik beantworten, würde mir auf diesen Plattformen aber nun nicht deswegen unbedingt einen weiteren Account erstellen.   ─   cauchy 02.08.2021 um 17:52

Ja, geht mir genauso. Habe mich da aus dem gleichen Grund nicht angemeldet - und den Leuten mit Fragen geht es vermutlich ähnlich.
Oder noch anders: Hier ist mehr los, also werden Physik-Fragen, in denen irgendwo eine Rechnung vorkommt, gleich (nur) hier gestellt.
  ─   joergwausw 02.08.2021 um 18:14

So sieht es aus. Kam auch schon häufiger vor.   ─   cauchy 02.08.2021 um 20:51

Wir dürfen glaube ich nicht direkt Profile für die anderen Portale anlegen. Aber diese im Hintergrund zu reservieren und dann durch einen Knopfdruch das Profil direkt im anderen Portal freizuschalten sollte auf jeden Fall erlaubt sein. Wir werden das bedenken und nochmal klären was wir genau dürfen und was nicht.   ─   christian_strack 03.08.2021 um 15:59

Warum soll man das nicht dürfen, wenn man nur EIN Portal hat, das über mehrere URL zu erreichen ist... da kommt ein weißes, allgemeines Logo in die Ecke, jedes Unterportal hat nach wie vor sein eigenes Logo und seine eigene Farbe. EIN Impressum, EINE Datenschutzerklärung für alle Unterportale, EINE Datenbank, die zu Pflegen ist, EIN Vorgehen, das für alle Portale gleichzeitig geändert werden kann... etc. Google macht das doch auch so. Oder habt Ihr für jeden Google-Service einen eigenen Account (wenn Ihr welche habt)?   ─   joergwausw 03.08.2021 um 18:33

Vergleiche Google nicht mit dieser Plattform. Die sitzen nicht in Deutschland. Das heißt, die Gesetzeslage ist erstmal eine ganz andere. Das sollte man daher wirklich erst einmal abklären. Aber ja, es sollte theoretisch möglich sein, alles über eine Datenbank laufen zu lassen und das Profil dann nur für die anderen Plattformen freischalten zu müssen. Fakt ist jedoch, dass es für viele wesentlich einfacher wäre, wenn man nur einen Account braucht und mit diesem dann eben auf die verschiedenen Portale kommt.   ─   cauchy 03.08.2021 um 18:54

Da Google aber auch in Deutschland dem EU-Datenschutz unterliegen sollte, halte ich die Machart, wenn es um Profile und Datenschutz geht, durchaus für grundsätzlich vergleichbar. Facebook versucht es auch - hier handelt es sich aber um die Verknüpfung von Unternehmen, bei denen eine Community "dazugekauft" wurde. Das mag jetzt bei einer "Vereinigung" der Portale genauso sein.

Das Problem liegt vermutlich letztlich dann vor, wenn verschiedene Portale mit ihren eigenen Namen und eigenen URL als mehrere Unternehmen gewertet werden müssen und nicht als eins. Datenaustausch geht dann nicht.

Noch ein Beispiel: Wenn physik-fragen defizitär arbeiten würde und die Verluste aus irgendwelchen wirtschaftlichen Gründen gegen die Gewinne von mathefragen (warum fehlt hier eigentlich der Bindestrich?) verrechnet werden können, dann mag es Sinn ergeben, die einzelnen Portale als getrennte Unternehmen eines einzelnen Unternehmers zu betreiben. Aber sonst? Inhaltlich? Es gibt einfach zu viele Überschneidungen. Diese Diskussion hier muss ja in den anderen Portalen nicht auch noch geführt werden...
  ─   joergwausw 03.08.2021 um 20:05

Hmm ja vielleicht geht es doch. Wir werden das aber auf jeden Fall einmal gegenchecken lassen. Würde aber definitiv die anderen Portale pushen, wenn der Übergang in die anderen Portale so einfach wie möglich gehalten wird.

Das die ersten beiden Portale (Mathe und Informatik) keinen Bindestrich haben geht aus einem damaligen internen Problem heraus. Wir hatten jemanden der uns unterstützt hatte in ein paar IT Bereichen und der hatte für einige andere Portale schon mal die Domains gesichert. Dann haben wir uns etwas "verstritten" und hatten vorher nichts rechtliches geklärt. Jetzt liegen die Seiten bei ihm. Ist ein großes Learning für das Unternehmen gewesen.
  ─   christian_strack 04.08.2021 um 09:34

Hi christian, slightly offtopic: Was bedeuten die häkchen hinter (den meisten?) Nutzernamen eigentlich?   ─   zest 04.08.2021 um 12:27

1
Die Häckchen heißen von uns als echte Helfer verifiziert. Also dass diese User wiederkehrende Helfer sind und so gut wir das beurteilen können kein Bot am Werk ist. Ist aber momentan noch ein manueller Prozess. Bekomme momentan bescheid, wenn jemand eine bestimmte Anzahl an Antworten gegeben hat und eine gewisse Zeit dabei ist und dann gucke ich mal drüber.   ─   christian_strack 04.08.2021 um 12:38

Ah, alles klar. Danke dir   ─   zest 04.08.2021 um 12:56

1
https://www.meta-fragen.de/
ist jetzt aktiv. Es wird gerade daran gearbeitet, dass per Knopfdruch der Account eines Portals in anderen Portalen freigeschaltet wird. Wird aber vermutlich noch eine Woche dauern. Ich gebe nochmal bescheid :)
  ─   christian_strack 04.08.2021 um 13:00

Wenn also die "-"-Portale teilweise weg waren, warum hat man dann nicht alles ohne - gemacht? Wäre aber vielleicht sinnvoll, sich diese auf jeden Fall zu sichern wegen der Verwechslungsgefahr...   ─   joergwausw 04.08.2021 um 18:09

Habe mich gerade zu Fuß dort angemeldet, aufgrund der Bestätigen-Email ein Feedback geschrieben und eine blöde Frage gestellt :-)   ─   joergwausw 04.08.2021 um 18:19

Ne es war anders herum. Wir hatten zuerst die Portale mathefragen und informatikfragen. Als wir dann weitere launchen wollten, mussten wir auf physik-fragen usw zurückgreifen. Ich denke mathe-fragen ist frei. Vielleicht sollte man die auch schnappen und eine Umleitung zu diesen Portalen einrichten.

Sehr cool :D dann guck ich doch gleich mal rein. Ein Feedback in Form einer Mail? Wenn ja ist die nicht angekommen. Vielleicht ein Bug.
  ─   christian_strack 05.08.2021 um 08:32

Es war Support-Feedback dort - über die Fehler in der Bestätigungsmail.   ─   joergwausw 05.08.2021 um 18:33

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Gerade kommt bei mir noch ein Wunsch auf, den man unter Berücksichtigung des Datenschutzes erfüllen könnte, eine Angabe über den Wissensstand. Student (wenn überhaupt angegeben) reicht von Anfänger mit grad mal so durchs Abi gekommen bis  Abschlussprüfling, und jemand, der Binome nicht erkennt, kann in der 8. oder der 12.Klasse sein. Je nachdem muss man dann das Niveau und die Voraussetzbarkeiten anpassen.
Vorschlag wäre (freiwillige) Angabe zur Klassenstufe/Semester, Selbsteinschätzung (viel versäumt/vergessen), oder Selbstauskunft (manchmal kommt erst im Verlauf eines Dialoges heraus, dass jemand versucht, sich selbst Mathe ab/bis zu einem gewissen Niveau beizubringen ).
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Die Idee finde ich sehr gut. Ehrlich gesagt könnte man einfach die Berufsbezeichnung durch bspw. den akadamischen Grad (oder Schüler/Abiturient/Bachelor/Master/Diplom/Lehrer/Dr. rer. nat/Professor oder sowas ähnliches) ersetzen.

Ich finde den Berufsstatus an dieser Stelle oft bisschen sinnfrei. Nur als Beispiel (nicht falsch verstehen), dass unter einigen Namen z.B. "selbstständig" (das kann alles mögliche sein) oder "sonstiger Berufsstand" steht, ist im Grunde genommen völlig irrelevante Info (für die Zwecke dieser Seite). Wenn dort steht "Dipl. Math", hat das m.E. schon einen besseren Informationsgehalt.

Auch "Student" kann halt alles mögliche bedeuten, das kann sein: Mathe-Student 6. Semester der gerade Bachelorarbeit in Funktionentheorie schreibt und eine Frage zu holomorphen Abbildungen hat oder Wirtschafts-Informatik Student 1. Semester der wissen möchte was eine bijektive Abbildung ist.

Es wäre schon gut, wenn man den Wissensstand bisschen (wie oben beschrieben) abbilden könnte.

Bei Schülern könnte man das ggf. verfeinern durch Jahrgangsstufe 6-8, 8-10, 10-12 etc.

  ─   zest 04.08.2021 um 12:16

Ja die Idee hatten wir auch schon mal. Wollten ein paar Informationen abfragen. Da haben sich ein paar User mega beschwert und viele haben es einfach wegdrückt :/
Deshalb haben wir das erstmal wieder rausgenommen. Wäre aber schon sehr sinnvoll. Zumindest die Auswahl könnten wir erweitern. Bei Antworten die nicht zum Niveau der Fragesteller passen, kann man den User ja darauf hinweisen, dass er solchen Fällen entgeht wenn er sein Niveau richtig angibt.
  ─   christian_strack 04.08.2021 um 12:43

1
Man kann es doch einfach freiwillig machen mit dem Hinweis, dass man bei einer Angabe möglicherweise bessere Antworten bekommt.   ─   cauchy 04.08.2021 um 12:53

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Ja ich denke so werden wir es auch erstmal machen. Dann muss man sehen wie es genutzt wird und was man vielleicht noch optimieren kann.   ─   christian_strack 04.08.2021 um 12:57

Ich finde auch, einfach das Ganze optional gestalten mit einem Hinweis, dass dann die Antworten passender ausfallen. Aber wäre schon sehr nützlich insgesamt.   ─   zest 04.08.2021 um 12:58

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Ich poste das mal als Antwort, weil ich den Inhalt dieses Beitrags nicht konterkarieren möchte:

Ich wäre auch dafür,
- dass die Kommentare eine Baumstruktur bekommen....
- dass man bei inhaltlichen Abweichung einen neuen Kommentar-Baum starten kann
- dass neue Beiträge farblich unterlegt werden.

Denn das wird hier langsam alles etwas unübersichtlich mit den vielen Unterthemen.

Das war eine Vorschlag zur nutzerbasierten Ermöglichung von Struktur.
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1
Wäre dann der Vorschlag für meta-fragen
Bei echten Mathefragen dürfte es kaum eine so ausufernde Diskussion geben



  ─   monimust 03.08.2021 um 20:23

Ja, das wäre auch deswegen sinnvoll, weil man dann auf bestimmte Kommentare direkt eingehen kann.   ─   cauchy 03.08.2021 um 20:24

und genau die Antwort zeigt, warum die Struktur auch ohne ausufernde Diskussion, also bei nur wenigen Beiträgen, wichtig sein könnte: wem hat cauchy zugestimmt? @xy - Marker werden ja auch nicht immer gesetzt (was kein Vorwurf sein soll - ich mache es auch nicht immer... das passiert halt)   ─   joergwausw 03.08.2021 um 20:47

Die Zustimmung galt dir. Die Kommentare haben sich anscheinend zeitlich überschnitten. :D   ─   cauchy 03.08.2021 um 21:19

Finde ich eine gute Idee. Aber wie stellst du dir das genau vor, wenn beispielsweise 2 Bäume bereits existieren und jemand schreibt einen Kommentar. Muss er dann auswählen, zu welchem Baum der Kommentar passt oder ob er gerne einen neuen anfangen möchte?   ─   christian_strack 04.08.2021 um 09:36

1
Naja, man könnte die Möglichkeiten "kommentieren" (wie gewohnt) einfügen und "auf Kommentar antworten", was dann entsprechend einen neuen Baum (oder besser gesagt Ast :D) hinzufügt. Man kann aber direkt sehen, ob man sich auf einen Kommentar bezieht oder auf die Antwort an sich.   ─   cauchy 04.08.2021 um 09:57

Man kann ja jetzt auch entweder eine Antwort schreiben oder einen Kommentar schreiben. Je nachdem, welchen Link man klickt. Das halt sinnvoll bei übersichtlichem Layout erweitern.
Also müsste das so aussehen:

Frage: Ich habe da mal eine Frage
-> Link: Neuen Kommentar zur Frage schreiben
-> Bisherige Kommentare:
--> 1."Kannst Du die auch bitte stellen?"
---> Reply-Symbol
---> bisherige Antworten auf Kommentar
-----> "Achso, habe ich vergessen: Warum machen wir dieses Beispiel?"
(rekursiv)
--> 2. "Immer diese Leute, die mit dem Portal nicht umgehen können"
---> Reply-Symbol
---> bisherige Antworten auf Kommentar (wenn vorhanden)
--> 3.
(etc)

Dann: Link "Neue Antwort schreiben" (ohne offenes Fenster)

Bisherige Antworten:
Antwort 1:
(gleiche Struktur wie bei der Frage)

etc.

und als Sahnehäubchen:
Wenn der Fragende z.B. einen Ansatz hatte, dann Hilfe hatte und seine bisherige Lösung überarbeitet hat (oder einen Ansatz erstellt hat), dann sollte beim Öffnen dieser Frage diese aktuelle Lösung der Ausgangspunkt sein (mit Link zu "kompletten Verlauf anzeigen").
Also: Der Fragende bekommt, wenn er eine Antwort akzeptiert hat, darunter einen Link "Überarbeitete Frage/Eigene Lösung ergänzen", die dann unter allen bisherigen Antworten angezeigt wird. Die bisherigen werden dann eingeklappt angezeigt.

(so als grobe Ideen-Skizze)
  ─   joergwausw 04.08.2021 um 18:07

hmm ja macht Sinn. Finde ich sehr gut.

Zum Sahnehäubchen: Dann müsste der User aber sagen, ob sein Edit eine Ergänzung ist oder ob es das alte "ersetzen" soll. Kann man vermutlich anbieten. Muss man gucken wie das genutzt wird. Würde aber glaube ich nicht jedes Edit direkt den alten Text verschwinden lassen (also bis man es sich in der Histroy anzeigen lässt), weil oft der Kontext für den Edit wichtig ist.

  ─   christian_strack 05.08.2021 um 08:38

Ersetzen ist ja jetzt offensichtlich auch schon durch Bearbeiten möglich, was aber nicht immer sinnvoll ist, weil dann manche Antworten nicht mehr verständlich sind.
Der Fragende brauch ja keinen Antworten-Link. Der bekommt dann den "Überarbeitete Frage"-Link.
Um die Antworten dann zu sortieren (worauf beziehen die sich?) müsste die überarbeitete Frage aber entsprechend einsortiert werden.

Auch noch: Wenn die Frage überarbeitet wurde, können Antworten zur Original-Frage noch kommentiert werden, es können aber keine neuen Antworten zur Original-Frage mehr gestartet werden.
  ─   joergwausw 05.08.2021 um 18:38

So viel ich weiß, wurde es vor einiger Zeit so geregelt, dass Fragen, auf denen es eine Antwort gibt, nicht mehr bearbeitet, sondern nur noch ergänzt werden können. Dadurch wird dieses Problem umgangen. Ergänzungen sollten dann aber mit Edit 1, Edit 2, ... versehen werden.

Solange es keine Antworten gibt, kann man die Frage ja ruhig bearbeiten wie man möchte.

Übrigens scheinen einige Nutzer das Problem zu haben, keine Bilder ergänzen zu können und stellen dann eine neue Frage mit genau demselben Inhalt aber zusätzlich mit Bildern. Ich weiß nicht, ob hier ein technisches Problem vorliegt oder ob die User einfach nicht in der Lage sind, Bilder zu ergänzen. Das sollte mal überprüft werden.
  ─   cauchy 05.08.2021 um 18:44

Bei den Kommentaren kann man keine Bilder einstellen, nichts formatieren etc.

Deswegen halte ich die Möglichkeit, die Frage durch die "Nachfrage" zu ergänzen sinnvoll, weil in diesem Kontext die Formatierung und neue Bilder etc möglich sind.

Oder man bläst die Kommentare optisch auf...

Da fällt mir ein: eine "überarbeitete Antwort" wäre dann eigentlich auch sinnvoll, wenn man dann ein Bild einfügen wollte, was in den Kommentaren nicht geht...

Edit: Akzeptierte Antworten können übrigens auch nicht mehr beantwortet werden.

Ist auch sinnvoll. Mögliche Ergänzungen entlasten das Portal von neuen Fragen.
  ─   joergwausw 05.08.2021 um 18:51

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Es geht ja auch um Bilder als Ergänzung in der Frage, nicht in den Kommentaren. Das ist so wie es ist schon in Ordnung. Hauptsache LaTeX geht.

Übrigens, was dieser Thread gut zeigt, man muss sich immer durch alle Kommentare durchwühlen, wenn man zum neuen Kommentar gehen will. Wenn man auf die Benachrichtigung klickt, sollte man nicht nur zur Frage, sondern direkt zur entsprechenden Antwort/Kommentar gelangen.
  ─   cauchy 05.08.2021 um 18:54

Ja, farbliche Hervorhebung der neuen Kommentare wäre das mindeste (hatte ich glaube ich auch schon irgendwo angeregt - wollte ich zumindest).

Ich bleibe dabei: Frage überarbeiten geht solange bis es eine Antwort gibt (wenn die Überarbeitung der Frage so lange dauert, dass in der zwischenzeit geantwortet wurde, dann muss die Überarbeitung als "Nachfrage" gespeichert werden).

Es ist wahrscheinlich auch sinnvoll, die History der Frage zu speichern, damit man sich bei veränderten Fragen (wenn das möglich ist) den Wortlaut davor noch nachträglich anschauen kann. Auch sinnvoll, wenn man sprachliche oder LaTEX-Bearbeitungen durch andere zulassen wollte.
  ─   joergwausw 05.08.2021 um 19:03

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Wenn wir das hier schon als "Frage" für Verbesserungen nutzen, habe ich auch noch einen Punkt, der mir damals schon aufgefallen ist, aber jetzt nicht direkt zur eigentlichen Frage passt: 

Es sollte die Möglichkeit geben, Autoren von Lernplaylisten zu kontaktieren, um Fehler/Verbesserungen/Ergänzungen anzumerken. Das sollte jedoch nicht öffentlich passieren.
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Ja auf jeden Fall. Nehmen wir mit auf.   ─   christian_strack 04.08.2021 um 09:37

Hat bisher über die Feedback-Funktion sehr gut funktioniert.   ─   scotchwhisky 05.08.2021 um 12:44

Edit: @ ergänzt und Vorschlag zurückgenommen/gelöscht.

@scotchshisky: Was hat gut funktioniert? Dass Du auf Anfrage eine Email-Adresse bekommen hast?
  ─   joergwausw 05.08.2021 um 18:40

Es geht um die Autoren der Lernplaylisten. Das hat doch rein gar nichts mit dem Feedback für die Plattform zu tun. Bitte meinen Vorschlag genauer lesen. Lernplaylisten werden nicht zwangsläufig von Moderatoren geschrieben, weshalb die Feedback-Funktion hier ziemlich nutzlos ist. Das Feedback sollte dann schon direkt an den Autor gehen und nicht über die Moderation.   ─   cauchy 05.08.2021 um 18:50

@cauchy: Galt nicht meinem Kommentar, oder?

Ich habe blöderweise hier das Wort Feedback aufgegriffen - was eben nichts mit Deiner Antwort zu tun hat. Sorry für das Hijacking.
  ─   joergwausw 05.08.2021 um 18:56

Nein, ging eher an denjenigen davor. :)   ─   cauchy 05.08.2021 um 19:06

@joergausw Warum willst du eine E-mail Adresse bekommen. Hauptsache ist doch, dass das Problem behoben wird. Und das ist umgehend geschehen.   ─   scotchwhisky 06.08.2021 um 22:59

@scotchwhisky: Du hast möglicherweise den Kontext nicht mehr im Blick. Kleine Zusammenfassung:

cauchy schrieb in der Frage: "Es sollte die Möglichkeit geben, Autoren von Lernplaylisten zu kontaktieren, um Fehler/Verbesserungen/Ergänzungen anzumerken."

Du hast im Kommentar geschrieben: "Hat bisher über die Feedback-Funktion sehr gut funktioniert."

Ich habe das so verstanden, dass Du über die Feedbackfunktion (mehrfach) den Kontakt zu einem Ersteller einer Lernplayliste herstellen konntest.

Deshalb habe ich Dich gefragt: "Was hat gut funktioniert? Dass Du auf Anfrage eine Email-Adresse bekommen hast?"

Gemeint hatte ich die Emailadresse dessen, der die Lernplayliste geschrieben hat.... wie sonst könnte der Kontakt funktionieren. Ok, Telefonnummer... aber das hielt ich für unwahrscheinlicher.

Ich gehe ja davon aus, dass die Moderatoren nicht in den Inhalten der Lernplaylisten einer anderen Person herumpfuschen....
Und dass die bei einer möglicherweise notwendigen Erörterung die Wortbeiträge der Beteiligten nicht per Hand hin und her schicken wollen würden, ist doch auch klar...

Möglicherweise hätte hier ein konkretes Beispiel geholfen, was genau über die Feedback-Funktion funktioniert hat.
  ─   joergwausw 07.08.2021 um 02:13

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