Suche Online Nachhilfe

Aufrufe: 235     Aktiv: 09.04.2022 um 14:25

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Hallo Leute, 

bin Student und komme mit Mathe nicht klar und die Unterlagen von der Hochschule sind teilweise fehlerhaft und/oder völlig unzureichend. 

Suche Leute aus der Wirtschaftsmathematik.

Danke
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gefragt

Punkte: 25

 

Hallo, solche allgemeinen Anfragen werden hier typischerweise nicht beantwortet, wie auch - ohne konkrete Aufgabe. Hier wird weitergeholfen, wenn jemand Aufgabe und eigenen Versuch zur Lösung darstellt. Welche Hochschule hat denn fehlerhafte Unterlagen?   ─   mpstan 08.04.2022 um 09:48

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naja, laut Werbung soll es ja hier ein Nachhilfefeature geben und gab es auch mal. Wie man an Nachhilfegebende rankommt, weiß ich allerdings auch nicht oder ob es die von der Seite lancierte Online-Nachhilfe noch gibt. (Dazu gibt es auch einen Beitrag in Metafragen, der aber von den Admins bisher ignoriert wurde)   ─   honda 08.04.2022 um 10:20

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Hier werden Fragen kaum beantwortet, man wird von Leuten eher beleidigt xD.

Gibt Gott sei Dank andere Portale.
  ─   max99 08.04.2022 um 10:46

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Fragen werden hier durchaus beantwortet und teils langwierige Diskussionen geführt. Voraussetzung, es wird eine Frage gestellt und nicht eine fertige Lösung erwartet und der Fragende antwortet auf Nachfragen bzw. Lösungsideen/Hilfen.
Wenn du die Helfer hier so schlecht bewertest, warum fragst du dann nach Nachhilfe und gehst dazu nicht in andere Portale?
  ─   monimust 08.04.2022 um 10:55

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Wenn man sich deine Fragen so anschaut, hast du auf so gut wie KEINE EINZIGE in irgendeiner Form reagiert. Du kannst eigentlich froh sein, dass du überhaupt noch Antworten bekommst bei so einem unverschämten und vor allem ignoranten Verhalten. Zu behaupten, man bekäme hier keine Hilfe (ja, man bekommt keine fertigen Lösungen!) ist einfach nur frech und dreist.

Anscheinend bist du überhaupt nicht bemüht, auch nur einen Funken Arbeit in dein Studium zu investieren, denn deine Resonanz - zumindest auf dieser Plattform - beträgt nahezu 0. Dass Leute mit so einer Arbeitseinstellung studieren dürfen, erschüttert mich.

  ─   cauchy 08.04.2022 um 17:46

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@cauchy, gerade solche müssen studieren, im normalen Arbeitsalltag fallen die viel zu früh auf und damit raus ;)   ─   honda 08.04.2022 um 18:29

Dass diese Menschen überhaupt die Berechtigung dazu haben (Abitur), zeigt aber die schlechte Qualität des deutschen Bildungssystems. Die Abiturnoten werden immer besser, nicht weil die Schüler schlauer sind, sondern weil das Niveau immer niedriger wird und sich die Schulen/Lehrer um den Finger wickeln lassen, wenn die Schüler jammern, dass drei Klausuren in deiner Woche geschrieben werden. Das sollte zu denken geben.   ─   cauchy 08.04.2022 um 20:18

Es gab sicher auch früher Studenten, die vielleicht nicht das richtige Fach/ die nötige Motivation für ihr Studium hatten. Das Schulsystem hat seine Vor- und Nachteile, man sollte aber vorsichtig damit sein, immer alles zu bemängeln, ohne konkrete Punkte verändern zu wollen. Außerdem ist so eine "Bildungsinflation" nicht unbedingt schlecht, es gibt immer noch genauso viele, wenn nicht mehr, interessierte und talentierte Studenten/Schüler, die sich spezialisieren wollen. Nur weil es heute einfacher ist gute Noten zu schreiben, heißt das also keinesfalls, dass unser Bildungssystem zerfällt, sondern einfach nur, dass sich die Werte der akademischen Grade verschiebt, wie schon genannt auch mit gewissen Vorteilen.   ─   fix 08.04.2022 um 20:33

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@fix Man sollte auch vorsichtig sein etwas zu loben ohne die Vorteile konkret zu benennen. Ich sehe keine.
Zur Schule kann ich nur vom Hörensagen was sagen, aber was ich in Jahren an der Hochschule erlebt habe, lässt mich nicht mehr wundern, dass bei neu eingespielter Software der niederländische Bahnverkehr zusammenbricht, der Nord-Ostseekanal nicht mehr schiffbar ist usw.. Ja, es gibt immer noch gute Studenten, die Industrie reißt sich um die wenigen. Und die Noteninflation führt dazu, dass wir diesen Studis keine adäquaten Noten geben können, die heben sich von den anderen nicht mehr angemessen ab. Ein Kollege hat jedem Studi erstmal flat 20% der Klausurpunkte gut geschrieben, damit sie schneller auf die 50% kommen. Fiel nur auf, weil ein Stud sich wunderte, dass er 20% der Punkte hatte, obwohl er gar nicht teilgenommen hatte. Ich könnte mit diesen Stories Bücher schreiben, und die engagierten Mathe-Kollegen auch.
  ─   mikn 08.04.2022 um 21:45

Wenn man solche Maßnahmen treffen muss, sagt das doch viel über die Studenten aus. Es wundert mich nicht, dass bei meinem Studium von knapp 400 Erstis nur rund 10 % im Master übrig geblieben sind. Einige mehr haben aber immerhin mit Ach und Krach ihren Bachelor geschafft und danach aufgehört. Dasselbe Bild zeichnet sich ja hier im Forum ab, wobei das Forum ja gerade dazu dient, Hilfestellung zu bieten. Aber auch hier zeigen sich die gravierenden Lücken und das bereits beim Verständnis von einfachen Sachverhalten oder dem Einsetzen von anderen Ausdrücken in Gleichungen. Selbst ausführlichst geschriebene Tipps können nur selten gut umgesetzt werden. Sogar stupides Nachrechnen von Eigenschaften einer Definition klappt nur selten. Über solche Aufgaben habe ich mich immer gefreut, weil die so schön einfach waren und das Übungsblatt dann ausnahmsweise auch mal schnell erledigt war.   ─   cauchy 08.04.2022 um 22:23

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Zum Glück stellen die Forumsfrager keine repräsentative Auswahl der Studis dar. Aber die hier zu beobachtenden Phänomene wie schnell mal ne Frage raushauen ohne Nachdenken, Unfähigkeit im Internet zu suchen oder in den eigenen Unterlagen was zu finden, mangelnde Rechtschreibung usw., sind alles andere als untypisch.
Und zeigt, dass das Problem eben nicht Mathe ist, sondern ein generelles.
  ─   mikn 08.04.2022 um 22:36

@mikn die Vorteile sind, dass 1. nicht die Motivation genommen wird, Fächer weiter zu verfolgen, die einem Anfangs schwerfielen. Manchmal bildet sich Interesse erst relativ spät ab, ich hätte mich z.B. vielleicht nach der 10. Klasse entschieden Physik nicht eA zu nehmen, was mir nie so leicht fiel wie Mathe, wenn ich in der BLF keine sehr gute Note bekommen hätte. Das ist vielleicht kein optimales Verhalten, ist aber in der Realität häufig vertreten.
2. identifizieren sich viele heute auch über ihren akademischen Abschluss, wenn also die große Masse ein Abitur hat, trägt das zum Rückgang von persönlichen Disparitäten zwischen Leuten mit unterschiedlichem Abschluss, aber evtl. sehr ähnlichen Interessen und Intelligenz.
3. fördert ein relativ einfaches Abitur Leute, die in der Schule (Pubertät) zu faul/uninteressiert waren um gute Noten zu schreiben, jedoch alle nötigen Kriterien für ein Studium erfüllen. Ich habe z.B. einen Freund der in der Schule relativ schlecht war und mit schwierigem Abitur womöglich nicht bestanden hätte (oder mit signifikant schlechteren Noten). Jetzt, wo er etwas älter ist, kommt er mit dem Physikstudium gut zurecht, arbeitet viel dafür und interessiert sich auch über den Studiengang hinaus für manche Themen.
4. Es erlaubt es einem, sich besonders auf außerschulische Aktivitäten und soziale Bindungen konzentrieren, da der Lernaufwand i.d.R. nicht immens ist
Und das waren nur die Vorteile, die mir pauschal eingefallen sind, es gibt definitiv noch weitere. Das soll wie gesagt nicht bedeuten, dass das Schulsystem perfekt ist, es ist auf jeden Fall aber auch nicht so schlecht, wie man anhand mancher Kommentare hier meinen könnte.
Das kaum Mathe Studenten bis zum Master dabeibleiben, war auch schon so, als meine Großeltern studiert haben, und hat nur wenig mit dem Schulsystem zu tun.
Auch das verhalten mancher Fragesteller hier im Forum kann nur begrenzt auf mangelnde Schulinitiative zurückgeführt werden. Da liegt das Problem wahrscheinlich an der Reputation des Forums, alle gestellten Aufgaben vollständig zu bearbeiten, faule Schüler nutzen das aus, sind aber so uninteressiert, dass sie auf Rückfragen/Tipps nicht eingehen.
  ─   fix 08.04.2022 um 22:47

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Unser hexadezimales Bildungssystem bedarf sicher einiger Veränderungen, 16 unterschiedliche Lehrpläne macht es an den Hochschulen immer mehr nötig einen Vorkurs in Mathe für naturwissenschaftliche Fächer anzubieten um das Niveau zu setten. Und sowas wie ein Zentralabi in Mathe ist wahrscheinlich Wunschdenken.

Das Abitur ist leider wirklich nichts besonderes mehr. Pisa hat in den letzten Jahren ja auch gezeigt das die leistungsschwächsten 20% auf dem Gymnasium schlechter abschneiden als die leistungsstärksten auf den Oberschulen. Da kann doch was nicht stimmen!

Um die Kurve zu kriegen und auf die Ausgangsfrage einzugehen, ich bin der Meinung wer Hilfe benötigt dem soll auch geholfen werden. Voraussetzung ist natürlich der Wille etwas dazulernen zu wollen und dabei nicht müde zu sein sich auf den Hosenboden zu setzen. Wir Helfer hier im Forum oder ein Nachhilfelehrer schreibt halt nicht die Prüfung für einen. Auf uns zu schimpfen das wir nicht helfen würden ist leider schon sehr abfällig.
  ─   maqu 08.04.2022 um 22:55

Die Argumente von @fix sind die, die man aus der Bildungspolitik hört, aber kaum von jemandem, der selbst unterrichtet. Die Idee bessere Noten zu geben, damit sich mehr Leute Akademiker nennen können, Abschlüsse leichter zu machen damit man mehr Zeit nebenher für anderes hat.... ist konträr zu dem, was ich für richtig halte.
Und es ist absolut unfair den wirklich interessierten guten Studenten gegenüber.
Das Abi ist leider kein Zeugnis für Hochschulreife mehr.
Wie honda oben schon sagte: nen Ausbildungsplatz kriegt man nicht so leicht mit so einer Einstellung, da bleibt nur noch das Studium. Hochschulzugangstests sind vom Ministerium untersagt, und selbst freiwillige Mathe-Vortests sind unerwünscht (könnten ja den Ruf des Abis gefährden).
  ─   mikn 08.04.2022 um 23:09

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@fix das Abitur war mal dafür gedacht die leistungsstärksten 10-20% der Gesellschaft für ein Studium zu befähigen. Damals waren so hohe Abbruchszahlen nicht üblich. Das heute nun jeder zweite ein Gymnasium besucht und dies ein solch „relativ leichtes Abitur“ nötig macht sorgt aber gerade für diese Probleme an den Hochschulen. Wer macht denn mit einem Abitur heutzutage noch eine Ausbildung?   ─   maqu 08.04.2022 um 23:11

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@maqu: Ja, die Vorkurse sind aber freiwillig, da nehmen nach meiner Erfahrung die teil, die ihn nicht unbedingt brauchten (die aber denken, sicher ist sicher, kann nicht schaden). Die anderen sagen dann, keine Zeit, muss noch jobben, andere Interessen. Und ja, völlig daneben, bei Problemen dann auf Helfer, Lehrer, Dozenten zu schimpfen anstatt mal zu selbst zu hinterfragen ob man das richtige Studienfach gewählt hat. Sicher kann man auch diese mal kritisieren, aber so oft wie hier gesagt wird "unser Dozent erklärt gar nichts, in Unterlagen steht nichts usw." tritt das Phänomen nicht auf.   ─   mikn 08.04.2022 um 23:25

Was wird erwartet, wenn die Abiquote in D als zu niedrig gilt (OecD oder irgend ein UN-Ableger vor mindestens. 10 Jahren).? Was ist billiger, geht schneller? Benachteiligte Gruppen fördern oder das Niveau herunterschrauben oder den IQ erhöhen, der m.W. normalverteilt ist? Jetzt machen Leute Abi, die vorher einen guten Hauptschulabschluss gehabt hätten und wundern sich auch gar nicht - der Vergleich fehlt. Und die, die die Oberstufe vorher halbwegs gepackt hätten, sind doch geistig/inhaltlich immer noch auf Abstand zu den vormals guten Hauptschüler, ganz oben, bei den 14 /15 Punkten gibt's dann den Stau. Es wird aber, kein Zwischenkriterium eingeführt (Zusatzprüfungen), was man bräuchte, wenn man die (guten) Ideen von fix mit der Studieneignung vereinbaren möchte.   ─   monimust 09.04.2022 um 14:25
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